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1:1 gegen Leipzig : FCK wieder Zweiter in der Liga der Unentschiedenen

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Leipzigs Yussuf Poulsen (links) kämpft um den Ball mit Kaiserslauterns Karim Matmour – am Ende trennen sich die Vereine unentschieden. Bild: dpa

Hinter dem souveränen Spitzenreiter FC Ingolstadt bleibt das Aufstiegsrennen in der Zweiten Liga spannend. Kaiserslautern ist nach einem 1:1 gegen Leipzig wieder Zweiter, dicht gefolgt von Darmstadt und Karlsruhe.

          Der 1. FC Kaiserslautern ist mit einem 1:1 (1:1) gegen RB Leipzig auf den zweiten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zurückgekehrt und hält im Aufstiegsrennen wieder alle Trümpfe in der Hand. Vor 31.141 Zuschauern gingen die Gäste am Montagabend durch Yussuf Poulsen in der 16. Minute in Führung. Simon Zoller (20.) gelang der Ausgleich für die Roten Teufel, die sich mit 51 Punkten an Aufsteiger Darmstadt 98 (50) vorbei schoben. Leipzig hat als Fünfter mit 44 Zählern nur noch vage Hoffnungen auf einen Durchmarsch in die Eliteklasse. Die letzten Minuten mussten die Sachsen nach einer Gelb-Roten Karte für Emil Forsberg in Unterzahl agieren (89.).

          „Es war ein intensives Spiel. Vom Chancenverhältnis her hätten wir das Spiel gewinnen müssen, aber es sollte nicht sein. Es war ein großartiger Fight, kein normales Zweitliga-Spiel“, sagte FCK-Trainer Kosta Runjaic. Auch sein Gegenüber Achim Beierlorzer sprach von „einem sensationellen Zweitligaspiel“ und ergänzte: „Dieses Tempo, diese spielerische Klasse auf beiden Seiten - eine absolute Top-Leistung von 22 Akteuren.“

          Der FCK musste auf Stammtorwart Tobias Sippel verzichten, der sich im Abschlusstraining am Sonntag eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Für ihn rückte Marius Müller zwischen die Pfosten. Für den Ersatzmann hätte die von beiden Seiten von Beginn an hitzig geführte Partie kaum schlechter beginnen können, denn gleich der erste Torschuss schlug hinter ihm ein. Poulsen hatte nach Vorlage von Forsberg Maß genommen und Müller mit einem Schlenzer ins lange Eck düpiert.

          Die Pfälzer schlugen nur vier Minuten nach dem Rückstand zurück. Zoller überwand aus Nahdistanz Leipzigs Keeper Fabio Coltorti, der zuvor einen scharfen Schuss von Chris Löwe abgewehrt hatte. Die Proteste der Gäste wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung des Torschützen, der kurz vor der Pause verletzt vom Platz musste, waren unbegründet.

          Die Sachsen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und spielten weiter mutig nach vorn. Als Georg Teigl völlig frei vor Müller auftauchte, hätte er den Offensivgeist mit dem zweiten Tor belohnen können. Doch der Mittelfeldspieler lupfte den Ball am Gehäuse vorbei, obwohl Müller wie so oft in Halbzeit eins ausgerutscht war und wehrlos am Boden lag. Zur Pause tauschte der Pfälzer Schlussmann sein Schuhwerk und wurde zusehends sicherer.

          Auch im zweiten Durchgang ließen beide Teams in ihrer Intensität nicht nach, allerdings gab es kaum noch Strafraumszenen. Für Kaiserslautern traf Sebastian Jacob nur das Außennetz, zudem rettete RB-Verteidiger Anthony Jung bei einem Kopfball von Willi Orban auf der Linie. Leipzig verzeichnete noch eine Möglichkeit durch Forsberg.

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