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1:2 gegen Freiburg : Herrlich in der Bochumer Tristesse

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Zwei Tore, drei Punkte: Robin Dutt und der SC Freiburg gewinnen in Bochum Bild: dpa

Der VfL Bochum hat beim Heimdebüt des neuen Trainers Heiko Herrlich einen neuen Rückschlag erlitten. Eine Woche nach seinem misslungenen Einstand bei Eintracht Frankfurt verloren die Westfalen auch gegen ebenfalls wenig überzeugende Freiburger nach einer schwachen Vorstellung mit 1:2 (0:1).

          Der VfL Bochum hat beim Heimdebüt des neuen Trainers Heiko Herrlich einen neuen Rückschlag erlitten. Eine Woche nach Herrlichs Einstand bei Eintracht Frankfurt (1:2) verloren die Westfalen auch gegen den ebenfalls wenig überzeugenden Aufsteiger SC Freiburg nach einer schwachen Vorstellung mit 1:2 (0:1) und bleiben nach dem fünften Spiel in Folge ohne Dreier auf einem Abstiegsplatz.

          Während die Bochumer weiter auf den ersten Heimsieg seit dem 23. August warten müssen, beendeten die Freiburger zumindest eine Negativserie von vier Pleiten in Folge und hielten Bochum in der Tabelle auf Distanz - nach dem Tod von Präsident Achim Stocker am vergangenen Sonntag ein schwacher Trost. Ausgerechnet dem Ex-Bochumer Heiko Butscher gelang in der 23. Minute nach Vorarbeit des Bundesliga-Debütanten Daniel Caligiuri der Siegtreffer. Diego Klimowicz (65.) glich nach der ersten echten VfL-Torchance mit seinem vierten Saisontreffer aus, bevor Stefan Reisinger (90.+2) der Siegtreffer für die Breisgauer gelang.

          Nach dem Freiburger Führungstor lief beim VfL zunächst nichts mehr zusammen. Schon zur Halbzeit mussten sich die verusicherten Bochumer Profis für ihr unispiriertes Gekicke Pfiffe der eigenen Fans anhören. Eine Handschrift von Herrlich war noch nicht zu erkennen. Der ehemalige Bundesliga-Toschützenkönig musste allerdings auch acht verletzte beziehungsweise gesperrte Stammspieler ersetzen. Zuletzt hatte auch Marcel Maltritz mit Rückenproblemen passen müssen. Für den Abwehrchef trug Stanislav Sestak erstmals die Kapitänsbinde.

          Kaum flüssige Spielzüge

          Insgesamt standen zu Beginn nur noch fünf Profis auf dem Feld, die auch bei Herrlichs verkorkstem Debüt in Frankfurt gestartet waren. Robin Dutt nahm im Vergleich zum 0:1 gegen 1899 Hoffenheim Eke Uzoma, Du-Ri Cha, Yacine Abdessadki und Tommy Bechmann aus der Mannschaft und brachte Cedrick Makiadi, Julian Schuster und Stefan Reisinger. Zudem kam Caligiuri von den Amateuren und absolvierte seinen ersten Bundesligaeinsatz direkt von Beginn an. Die Umstellungen machten sich auf beiden Seiten negativ bemerkbar, flüssige Spielzüge waren in einem schwachen Spiel vor 20.403 Zuschauern kaum zu sehen.

          Als Bochum nach einer guten Viertelstunde das Kommando übernahm, fiel die Freiburger Führung. Einen Schuss von Caligiuri leitete Butscher unhaltbar für Philipp Heerwagen ins Tor weiter (23.). Danach verpassten Mohamadou Idrissou (29., 32.) und Julian Schuster (35./47.) das mögliche 2:0 für Freiburg knapp. Bochum agierte weiter schwach, kämpfte aber zumindest. Nach einem der wenigen gelungenen Spielzüge traf Klimowicz per Kopf nach Flanke von Slatko Dedic. Pech hatte der Argentinier, als ein weiterer Treffer zum 2:1 wegen angeblicher Abseitsstellung zu Unrecht nicht gegeben wurde. Freiburg blieb nach Kontern gefährlich, war aber im Abschluss zumeist zu ungefährlich.

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