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1:2 gegen Bochum : Nürnberger Heimpleite

  • Aktualisiert am

Die Spieler des VfL Bochum jubeln über ihren Treffer zum 0:1 Bild: dpa

Nach einem kurzen Höhenflug verliert der 1. FC Nürnberg am Montag zum dritten Mal in Serie. Dabei starteten die Franken mit vielen Chancen in die Partie gegen Bochum.

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          Nach dem kurzen Höhenflug Mitte Februar ist der 1. FC Nürnberg wieder im grauen Mittelmaß der 2. Fußball-Bundesliga versunken. Die Franken kassierten am Montagabend im Heimspiel gegen den ausgerechnet vom früheren Coach Gertjan Verbeek trainierten VfL Bochum ein 1:2 (0:1) und damit die dritte Niederlage in Serie.

          Marco Terrazzino (38. Minute) und Zweitliga-Toptorjäger Simon Terodde (64.) trafen für die Gäste, die im Klassement am FCN vorbeizogen. Der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Peniel Mlapa (70.) war vor 25.528 Zuschauern für den FCN zu wenig. Bochum blieb im sechsten Spiel nacheinander ungeschlagen und kletterte auf Tabellenplatz acht.

          Dabei legte Nürnberg einen Turbo-Start hin. Jakub Sylvestr scheiterte zweimal an Michael Esser, auch Sebastian Kerk konnte den Keeper nicht überwinden, und Guido Burgstaller zirkelte den Ball nach einer Ecke knapp vorbei – all das in den ersten fünf Minuten. Nachdem auch Ondrej Celustka (15.) per Kopf das Tor verfehlte, machten es die Gäste besser. Eine Flanke legte Terodde mit der Brust für Terrazzino ab, und der überwand „Club“-Torwart Raphael Schäfer. Der Keeper kehrte erstmals seit September wieder ins Tor zurück, weil der junge Patrick Rakovsky zuletzt patzte - oder wie es Trainer René Weiler bei Sky ausdrückte: „Das Glück war ihm nicht hold.“

          Nach dem Tor verflachte die Partie zunächst, die Hausherren blieben ideenlos. Terodde gelang das 2:0 nach einem Abspielfehler von Verteidiger Even Hovland, den Terrazzino abfing und zu Terodde durchsteckte – der Stürmer jubelte über seinen 14. Saisontreffer. Mlapa machte es mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend, die finale Offensive der Gastgeber wurde aber nicht mehr belohnt. In der 88. Minute scheiterte Hovland per Kopfball an der Querlatte.

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