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1:1 in Hoffenheim : Olic rettet Wolfsburg ein Remis

  • -Aktualisiert am

Zweikämpfe über Zweikämpfe in Hoffenheim: Adam Szalai und Wolfsburgs Luiz Gustavo gehen mit gutem Beispiel voran Bild: dpa

Einen Tag vor seinem 35. Geburtstag schießt Ivica Olic seinen Arbeitgeber zu einem späten Punktgewinn. Hoffenheim muss sich ärgern: Nach dem 1:0 durch Anthony Modeste lässt die TSG gute Konterchancen liegen.

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          Mit diesem 1:1 konnte sich der VfL Wolfsburg am Ende eher anfreunden als die TSG 1899 Hoffenheim. Zum einen, weil Olic der Ausgleich nach Modestes Führungstreffer (55.) in der 89. Minute glückte. Zum anderen, weil die Niedersachsen das Spiel nach der Gelb-Roten Karte für den eingewechselten Guilavogui (90.+3) mit zehn Mann überstehen mussten. Und zum dritten, weil die noch sieglosen Niedersachsen damit einigermaßen optimistisch in eine schwere Woche mit dem Europa-League-Spiel beim FC Everton am Donnerstag und das Heimspiel gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen am kommenden Sonntag gehen können.

          Wenn sich Hoffenheim und Wolfsburg begegneten, war bisher immer viel los gewesen. 13 Pflichtspiele, 55 Treffer, drei im Schnitt: Es ging stets spektakulär hin und her. Nicht so am Samstag. Die Badener dominierten in der ersten Hälfte nur in den ersten 15 Minuten, die Niedersachsen danach. Und das eindeutig, auch weil die vom Hoffenheimer Trainer Markus Gisdol ausnahmsweise gewählte 4-4-2-Formation mit einer Mittelfeldraute viel zu selten den Druck entwickelte, den sich der Fußballlehrer davon versprochen hatte. Da aber die Wolfsburger nicht mit letzter Konsequenz stürmten, war für die zweite Hälfte noch alles möglich.

          Was, das zeigten anschließend die Hoffenheimer. Dass sie auch nach der Pause den besseren Start hinlegten, machte aufs Neue Mut. Konnte Arnold Firminos Kopfball noch auf der Linie klären (51.), waren die Wolfsburger kurz danach geschlagen. Becks abgefälschten Schuss verlängerte Mittelstürmer Modeste per Außenrist zum 1:0. Damit war ein erstes Leuchtzeichen in dieser davor nicht schlechten, aber auch nicht prickelnden Begegnung gesetzt.

          Ebenfalls immer im Getümmel: Wolfsburgs Stürmer Ivica Olic Bilderstrecke
          Ebenfalls immer im Getümmel: Wolfsburgs Stürmer Ivica Olic :

          Der VfL war nun wieder zu mehr Aktivität gezwungen und hätte durch de Bruyne nach einem mustergültigen Konter ausgleichen müssen (65.). Doch der Belgier schoss fahrlässig über das Tor. Besser machte es Ivica Olic mit dem späten Ausgleich zum 1:1 – ein gerechtes Ergebnis an diesem Nachmittag, begünstigt dadurch, dass der Hoffenheimer Innenverteidiger Bicakcic das Spiel mit einem Muskelfaserriss durchstehen musste, nachdem die Badener ihr Auswechselkontingent ausgeschöpft hatten.

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