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1:1 in Hamburg : Ingolstadt unbequem wie immer

  • -Aktualisiert am

Kampf im 1:1 um den Ball: Ingolstadts Hartmann (l.) und Hamburgs Kostic Bild: dpa

In einem völlig zerfahrenem Spiel verdient sich Ingolstadt in Hamburg einen Punkt. Hinterseer nutzt kurz vor Schluss einen Querschläger des Hamburger Cléber zum Ausgleich.

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          Keiner spielt gern gegen Ingolstadt – das dürfte auch in dieser Spielzeit unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski so bleiben. Zum Saisonstart holte sich der unbequeme FCI einen verdienten Punkt in Hamburg. Der HSV enttäuschte bei diesem müden 1:1, weil er den 50.000 Zuschauern außer Bobby Woods 1:0 (30. Minute) und einigen schnellen Läufen von Filip Kostic wenig anbot. Für Ingolstadt traf Lukas Hinterseer glücklich zum Ausgleich (79. Minute) - Hamburgs Cléber legte ihm den Ball unfreiwillig kurz vor dem Tor auf und der Stürmer schob aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

          3,5 Millionen Euro hat der HSV für Bobby Wood bezahlt, und dass dieses Geld gut angelegt sein könnte, deutete der 23 Jahre alte Amerikaner im ersten Bundesligaspiel an. In Torjägermanier setzte sich Wood in der 30. Minute geschickt gegen den Ingolstädter Marvin Matip durch und schoss trocken von der Strafraumkante – 1:0 für den HSV. Und das in einer Phase, die der FCI genutzt hatte, um auch mal etwas nach vorn zu tun.

          Von Beginn an bis zur 15. Minute spielte der HSV überlegen, die beiden besten Chancen der ersten Halbzeit verzeichneten hingegen die unbequemen und aggressiven Ingolstädter: Pascal Groß setzte sich gegen Johan Djourou durch, seinen Schuss wehrte René Adler im Hamburger Tor ab (17. Minute). Nach der HSV-Führung setzte Alfredo Morales den Ball nach einer Ecke von Pascal Groß knapp über das Gehäuse (39.).

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          Ingolstadt wirkte eingespielter; Trainer Kauczinski vertraute der Stammelf der vergangenen Saison, verzichtete auf Zugänge. Beim HSV standen Wood und Rekordtransfer Filip Kostic (14 Millionen Euro teuer) in der Startelf. Der schnelle Kostic wirbelte, rannte und flankte über die linke Seite, nur fanden seine Hereingaben keine Mitspieler. Hatte ihm keiner gesagt, dass Pierre-Michel Lasogga zunächst auf der Bank saß? Ingolstadt profitierte von der oft ungeschickten Hamburger Zweikampfführung und war nach Freistößen und Eckbällen gefährlich.

          Nach der Pause wartete der HSV ab und überließ Ingolstadt das Spiel. Der FCI war überlegen, wusste damit aber wenig anzufangen. Labbadia reagierte und wechselte in der 66. Minute Lasogga, Alen Halilovic und Dennis Diekmeier ein. Doch das bewirkte wenig – Ingolstadt blieb dran und kam durch Lukas Hinterseer zum 1:1. Ein völlig zerfahrenes Spiel endete mit dem gerechten Remis.

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