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1:1 gegen Karlsruhe : Dortmund tritt auf der Stelle

  • Aktualisiert am

Karlsruher Gegenschlag: Kapllani und Freis freuen sich Bild: ddp

Vier Tage nach dem Einzug ins DFB-Pokalfinale schaffte der BVB mit dem 1:1 gegen Karlsruhe nicht die erhoffte Wende zum Besseren in der Bundesliga. Petric erzielte zwar das 1:0, Freis gelang aber der Ausgleich.

          Der ausgelassenen Pokalfeier bei Borussia Dortmund folgte die Ernüchterung: Vier Tage nach dem 3:0 über Carl-Zeiss Jena und dem Einzug ins Endspiel des DFB-Pokals mussten sich die Westfalen im Heimspiel gegen Aufsteiger Karlsruher SC mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Damit tritt die Mannschaft von Trainer Thomas Doll weiterhin auf der Stelle, während der KSC seinen 16. Auswärtspunkt feierte.

          Der Kroate Mladen Petric hatte die Borussen vor 74.300 Zuschauern in der 24. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung geschossen. Seinem 12. Saisontreffer folgte jedoch in der 63. Minute der Karlsruher Ausgleich durch Sebastian Freis.

          Miller verhinderte den Dortmunder Sieg

          Mit dem Rückenwind des Pokalerfolgs begannen die Dortmunder äußerst selbstbewusst und übernahmen von der ersten Minute an das Regiment auf dem regennassen Rasen der Arena. Allerdings mussten sich die Gastgeber jede Chance gegen die gut organisierte KSC-Abwehr hart erarbeiten. Die besten Möglichkeiten in der Anfangsphase boten sich Nelson Valdez, der jedoch dreimal an Karlsruhes Torhüter Markus Miller scheiterte. Nach dem platzierten Freistoß von Petric zum 1:0 war es erneut der Paraguayer, dem sich die Möglichkeit zum zweiten Treffer bot. Erneut war jedoch Miller zur Stelle.

          Karlsruhe bot im ersten Abschnitt eine enttäuschende Vorstellung, reagierte nur auf die Angriffe der Borussia, so dass sich die größte Chance rein zufällig ergab. Eine verunglückte Flanke des künftigen Dortmunders Tamas Hajnal konnte BVB-Torhüter Marc Ziegler nur noch mit den Fingerspitzen aus dem Torwinkel bugsieren. Erst nach dem Wiederanpfiff leisteten auch die Karlsruher ihren Beitrag zum Spiel und suchten verstärkt den Weg in die Offensive. Neun Minuten nach dem Wechsel rettete Dortmunds Torhüter Ziegler gegen den eingewechselten Karlsruher Bradley Carnell in höchster Not.

          Weil die Badener ihre Abwehr lockerten, ergaben sich für den BVB wesentlich mehr Räume zum kombinieren. Folglich erspielten sich die Schwarz-Gelben mehrere klare Chancen, scheiterten jedoch an den Nerven oder dem überragenden KSC-Keeper Miller. Völlig freistehend vergaben zweimal Petric, sowie der eingewechselte Diego Klimowicz. Dortmund hatte in den Abwehrspielern Dede und Hummels seine besten Akteure. Auf Seiten der Karlsruher überzeugte neben Miller Abwehrspieler Godfried Adoube.

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