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1:1 gegen Hoffenheim : Stimmungsboykott bei Remis in Wolfsburg

  • -Aktualisiert am

Hoffenheims Dennis Geiger (Mitte) im Duell um den Ball gegen die Wolfsburger William (links) und Arnold (rechts). Bild: EPA

Nach einer starken Anfangsphase und früher Führung gibt Hoffenheim das Spiel aus der Hand. Aber auch Wolfsburg kann das Chancenplus nicht verwerten. Getrübt wurde die Partie durch einen Stimmungsboykott der Wolfsburger Fans.

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          Es war ein Abend für die Freunde besonderer Zwischentöne. Was brüllt eigentlich ein Profitrainer wie Oliver Glasner quer über das Spielfeld? Wie lautstark streiten Spieler und Schiedsrichter über knifflige Szenen? Die Antworten auf solche Fragen lieferte eine recht merkwürdige, weil stille Partie der Fußball-Bundesliga. Im ersten Montagsspiel der Saison 2019/20 musste sich der VfL Wolfsburg mit einem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim begnügen.

          Bundesliga

          Das Remis litt unter einem Stimmungsboykott der Wolfsburger Fans. „Egal welches Modell – Montagsspiele abwracken“ stand auf einem Transparent, das entlang der Nordkurve aufgehängt worden war. Bis zur Halbzeitpause blieb die Atmosphäre aus Ermangelung an organisierten Anfeuerungsrufen gespenstisch. In besonderen Momenten wurde doch gejubelt. Rund 100 mitgereiste Fans aus Hoffenheim freuten sich über das 0:1 für die TSG, das Sebastian Rudy in der 6. Spielminute mit einem Linksschuss gelungen war. Der Wolfsburger Ausgleich durch Admir Mehmedi (36.) blieb vor 21120 Zuschauern einem wuchtigen Linksschuss in den Torwinkel zu verdanken.

          Den leicht besseren Eindruck hinterließ in der Gesamtabrechnung der VfL. Mutiges Pressing, hohe Laufbereitschaft, hohe Spieldominanz: So erklärt sich, warum die Wolfsburger in dieser Saison national wie international noch unbesiegt sind. Darauf darf Glasner als neuer Cheftrainer stolz sein.

          Stille in der ersten Halbzeit: Wolfsburgs Fans halten Banner mit Kritik an der Praxis der Montagsspiele hoch.

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