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1:1 gegen Frankfurt : Nürnberg beendet eine schlimme Serie

Zwei Tore, kein Sieger: Nürnberg und Frankfurt trennten sich unentschieden Bild: dpa

Nach fünf Niederlagen in Folge durfte sich Nürnberg wieder über ein Unentschieden freuen. Gegen Frankfurt kamen die Franken nur zu einem 1:1. Eigler traf für den „Club“, der kleine Köhler köpfte die Eintracht zum Punktgewinn.

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          Der große Wurf ist es noch lange nicht gewesen. Doch immerhin: Die schlimme Serie des 1. FC Nürnberg ist beendet. Nach fünf Niederlagen in Folge gab es passend zur Heimpremiere des neuen „Club“-Trainers Dieter Hecking zumindest ein Unentschieden gegen die Frankfurter Eintracht. 1:1 hieß es am Ende von neunzig zumeist zähen Minuten.

          Nachdem in der mäßigen Partie vor 37.400 Zuschauern lange Zeit überhaupt nichts passierte, fiel der erste Treffer völlig unvermittelt nach einem Freistoß. Christian Eigler war so frei, die Vorlage von Pascal Bieler mit Köpfchen zu vollenden (27.).

          Doch die Freude über diesen Glücksmoment für die von großen Abstiegssorgen geplagten Nürnberger währte nicht lange. In einer Frankfurter Kooperation waren es die beiden kleinsten Eintracht-Profis Patrick Ochs und Benjamin Köhler, die für den Ausgleich sorgten. Köhler war Nutznießer eines schönen Flankenballs über die Nürnberger Abwehr hinweg (40.).

          Beide Teams freunden sich mit dem Unentschieden an

          Der bis auf den vorletzten Tabellenrang abgerutschte „Club“ hatte sich für diesen langjährigen Südklassiker viel vorgenommen. „Jeder Grashalm muss brennen“, hatte Hecking wortgewaltig angekündigt. Ein Unterfangen, das nicht nur wegen der frostigen Temperaturen misslang. Beide Mannschaften schienen sich früh mit dem Unentschieden zu arrangieren.

          Torraumszenen waren sowohl vor als auch nach dem Seitenwechsel Mangelware, und auch sonst vermochten weder die Franken noch die Hessen ihr Publikum großartig zu erwärmen. Auch die beiden Bayern-Leihgaben Breno und Andreas Ottl waren noch nicht die schlagkräftigen Verstärkungen, die sie für die weiterhin akut abstiegsbedrohten Nürnberger sein sollen. Pech hatte zudem Ilkay Gündogan, der mit seinem feinen Schuss aus 18 Metern seinen Meister in Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov fand (79.).

          Der ehrgeizige Trainer Hecking ist trotzdem optimistisch, mit dem fränkischen Traditionsverein über den Mai hinaus erstklassig zu bleiben. „Wenn wir weiter an unsere Fähigkeiten glauben, können wir dieses Ziel erreichen.“ Am Ende waren es dann auch die Frankfurter, die sich über die Punkteteilung mehr freuen konnten. Sie blieben nun schon zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen. Eine Serie, die dem „Club“ in der derzeit angespannten Lage gut tun würde.

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