https://www.faz.net/-gtm-9mgl6

1:1 gegen Düsseldorf : Auch in Freiburg gibt es keinen Sieger

  • Aktualisiert am

Stetes Bemühen in Freiburg:Robin Koch (links) von Freiburg und Dawid Kownacki von Düsseldorf kämpfen um den Ball. Bild: dpa

In Freiburg fallen immerhin zwei Tore: Der SCF und Fortuna Düsseldorf liefern aber auch kein Spektakel am Sonntagnachmittag. Düsseldorf gleicht nach Rückstand aus, kann aber trotz Überzahl das Spiel nicht gewinnen.

          Der SC Freiburg hat auch das siebte Spiel in Serie nicht gewonnen, darf aber dennoch den Verbleib in der Fußball-Bundesliga feiern. Das Team von Trainer Christian Streich erkämpfte sich am Sonntag trotz langer Unterzahl ein glückliches 1:1 (1:1) gegen Fortuna Düsseldorf - die Freiburger hatten schon tags zuvor von der Niederlage des VfB Stuttgart profitiert und können trotz der Negativserie nicht mehr auf den Relegationsplatz zurückfallen. Vincenzo Grifo (9. Minute) hatte den SC per Foulelfmeter in Führung gebracht, Dawid Kownacki (31.) sorgte noch vor der Pause für den Ausgleich der Fortuna.

          Bundesliga
          ANZEIGE

          Anschließend drückten die Gäste auch dank des umstrittenen Platzverweises von Freiburgs Janik Haberer (47.), aber die tief stehenden Freiburger hielten dicht. Während Streichs Team damit auf dem 13. Platz bleibt, steht die schon seit Wochen gesicherte Fortuna von Trainer Friedhelm Funkel weiter auf dem zehnten Platz. "Für mich ist das ein Luxus, dass wir drei Spieltage vor Schluss schon sicher sind", sagte Freiburgs Robin Koch, "jetzt können die Fans noch zwei Wochen entspannt feiern." Vincenzo Grifo traf per Foulelfmeter (9.) für Freiburg. Dawid Kownacki (31.) war für Düsseldorf erfolgreich.

          Dass es um gar nichts mehr ging, war dem Spiel zu Beginn aber nicht anzumerken. Vor allem die Gäste legten schwungvoll los. Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow hatte schon nach vier Minuten Mühe, einen flach geschossenen Freistoß von Kevin Stöger zur Ecke abzuwehren. Nur eine Minute später schoss Benito Raman knapp über das SC-Tor. Die Freiburger brauchten etwas, um in die Partie zu finden.

          Verlass auf Umschaltaktionen

          Dank der 1:3-Niederlage der Stuttgarter bei Hertha BSC am Samstag hatte der SC den Klassenerhalt praktisch auf dem Sofa gefeiert. Dennoch agierte Streich an der Seitenlinie gewohnt energisch. Einen ersten gefährlichen Freiburger Vorstoß von Grifo (8.) konnte Raman im Fortuna-Strafraum nur mit einem Foul unterbinden. Den anschließenden Strafstoß verwandelte der italienische Nationalspieler sicher zur Führung. Nach 27 Minuten hätte Grifo erhöhen können, zögerte vor dem Düsseldorfer Tor aber zu lange. Das rächte sich nur vier Minuten später. Wieder zeigte die Fortuna, dass in dieser so erfolgreichen Saison bei Umschaltaktionen auf sie Verlass ist.

          Mit einem perfekten Zuspiel hebelte Stöger die komplette Freiburger Defensive aus und schickte Kownacki, der aus spitzem Winkel mit links wuchtig an die Unterkante der Latte schoss, von wo der Ball ins Tor ging. Schon Mitte April hatte Düsseldorf den Verbleib in der Liga perfekt gemacht. Dennoch machte das Team von Trainer Friedhelm Funkel nie den Eindruck, dass es um nichts mehr geht.

          Der Aufsteiger profitierte zudem von einer strittigen Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Welz, der Freiburgs Haberer vom Platz schickte. In einem Zweikampf mit Adam Bodzek traf Haberer klar erst den Ball und berührte anschließend Bodzeks Sprunggelenk - Welz reichte das für Gelb-Rot. Anschließend drängte die Fortuna auf den Siegtreffer. Matthias Zimmermann (52.), Stöger (62./63.) oder Rouwen Hennings (66.) nutzten ihre Chancen aber nicht.

          Weitere Themen

          Weltmeister-Glanz in Dresden

          Sieg von PSG bei Dynamo : Weltmeister-Glanz in Dresden

          Wenn er antritt, wird es gefährlich. Das wussten die Profis von Dynamo Dresden auch vorher. Gestoppt bekamen sie Kylian Mbappé deswegen aber nicht. Paris Saint-Germain schlägt die Sachsen mit 6:1.

          Topmeldungen

          CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer

          Kritik an AKK : „Eine Zumutung für die Truppe“

          Aus der Opposition gibt es heftige Kritik an der Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin. Kanzlerin und Union würden die „gebeutelte Bundeswehr“ für Personalspielchen missbrauchen, beklagt die FDP.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.