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1:1 gegen Darmstadt : Glückspunkt für Wolfsburg

  • -Aktualisiert am

Schlag ein: Andre Schürrle ist endlich wieder voll da. Bild: AP

Der VfL Wolfsburg verliert im Kampf um die Europapokalplätze weiter Boden. Gegen Darmstadt verhindert das Team gerade noch eine Niederlage. Nur einer scheint seine Form gefunden zu haben.

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          Diese kleine Erlösung aus Sicht des Favoriten hatte lange auf sich warten lassen. Ein beherzter Schuss von André Schürrle bewahrte den VfL Wolfsburg vor einem grundlegend misslungenen Nachmittag in der Fußball-Bundesliga. Sein Tor in der Nachspielzeit übertünchte die Enttäuschung über ein freudloses 1:1 gegen Aufsteiger Darmstadt 98. Der freche Gast hatte gewohnt defensiv gespielt und die Wolfsburger tüchtig entnervt. Als Sandro Wagner in der 82. Minute dann auch noch das 0:1 für Darmstadt gelungen war, sah alles nach einer Sensation aus. Erst Schürrles Schuss kurz vor dem Abpfiff bescherte den Ausgleich, über den sich aber keiner so richtig freuen konnte.

          Die torlose erste Halbzeit und das einfallslose Anrennen des VfL verstärkten die Frage: Warum fällt es den Niedersachsen im Ligaalltag so schwer zu glänzen, während sie es in der Champions League bis in die Runde der acht besten Mannschaften Europas geschafft haben? In der Partie gegen Darmstadt dürfte die Antwort darauf gelautet haben: Weil es den Wolfsburgern offenbar nicht gut bekommt, der turmhohe Favorit einer Partie zu sein. Was das Team um Kapitän Luiz Gustavo gegen den Aufsteiger zu bieten hatte, blieb von einem Mangel an Schwung und Ideen belastet. Es kostete die Hessen erstaunlich wenig Mühe, den ersten Durchgang ohne Gegentor zu überstehen. Auf der Gegenseite hielt sich der VfL damit auf, im Minutentakt mit Schiedsrichter Schmidt über dessen Entscheidungen zu diskutieren.

          Bestimmt ist das ganz schön schwierig: Eben noch spukt einem Real Madrid im Kopf herum, der Wolfsburger Gegner im Viertelfinale der Champions League. Und dann wird die Vorfreude auf diesen Leckerbissen durch ein Duell mit Darmstadt getrübt. 26 422 Zuschauer im Stadion, mehrheitlich mit der Lust auf schöne Kombinationen angereist, mussten sich eine hart umkämpfte und wenig ansehnliche Begegnung ansehen. Wer einen Rivalen wie Darmstadt 98 besiegen möchte, muss sich eben ganz schön schmutzig machen und die Ärmel hochkrempeln oder eben überragend kombinieren. Die Wolfsburger hatten sich für eine halbherzige Mischung aus beidem entschieden und wurden mit dem aus ihrer Sicht enttäuschenden Remis dafür bestraft. Und hatten Glück, dass es nicht noch viel schlimmer kam.

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