https://www.faz.net/-gtm-t42h

1:1 gegen Bielefeld : Hamburgs dürftiger Saisonstart

  • Aktualisiert am

Rafael van der Vaart konnte seinen HSV nicht zum Sieg führen Bild: REUTERS

Auch in der Bundesliga konnte der Hamburger SV nicht überzeugen. Drei Tage nach dem enttäuschenden 0:0 in der Champions-League-Qualifikation kam das hochgehandelte Team über ein 1:1gegen Arminia Bielefeld nicht hinaus.

          2 Min.

          Gegen Arminia Bielefeld hat der Hamburger SV einen Sieg zum Auftakt der Fußball-Bundesliga verpaßt. Mit dem 1:1 (0:1) kamen die Hanseaten zu einem dürftigen Remis. Drei Tage nach dem torlosen Hinspiel der Qualifikation zur Champions League gegen CA Osasuna ließen die Hanseaten abermals zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt.

          Damit verpaßte der HSV den 13. Sieg im 15. Heimspiel gegen Bielefeld. Erst in der 67. Minute köpfte Boubacar Sanogo einen Ecke von Rafael van der Vaart ins Tor. Zweitliga- Torschützen-König Christian Eigler hatte in der 33. Minute für die zwischenzeitlich verdiente Führung der Gäste gesorgt.

          Rafael van der Vaart bester Hamburger

          Vor 49.713 Zuschauern in der AOL-Arena begann der HSV wie schon gegen Osasuna mit den neuen Stürmern Boubacar Sanogo und Paolo Guerrero. Nach ausgeheilter Adduktorenzerrung konnte auch der Kameruner Thimothee Atouba wieder auf der linken Seite spielen, offenbarte aber in der Defensive noch Schwächen. HSV-Kapitän van der Vaart, der zum besten Spieler auf dem Platz avancierte, prüfte bereits in der dritten Minute Torhüter Mathias Hain mit einem Weitschuß und legte in der 10. einen guten Freistoß auf, den Bastian Reinhardt per Kopf aber nicht im Tor plazieren konnte.

          Bielefeld deutete im Gegenzug an, daß der frühere HSV-Spieler Thomas van Heesen seine Profis hervorragend auf seinen alten Verein eingestellt hatte. Der Coach hatte ein mutiges Auftreten seiner Schützlinge gefordert, die den Ausfall der verletzten Fatmir Vata (Kreuzbandriß) und Sibusiso Zuma (Innenbandriß) bestens kompensierten. Völlig verdient nutzen die Ostwestfalen einen Konter, den Arthur Wichniarek bestens auf den Fürther Neuzugang Eigler auflegte. Eiglers Schuß prallte vom Innenpfosten ins Netz.

          HSV nur im zweiten Abschnitt besser

          Der HSV ließ besonders im umgestellten Mittelfeld eine klare Linie vermissen. Wie schon gegen Osasuna konnte der ehemalige Kaiserslauterer Sanogo zunächst beste Möglichkeiten nicht nutzen. In der 28. Minute verpaßte er es, die exzellente Vorlage von Sturmpartner Guerrero über die Linie zu drücken. In der 65. scheiterte er aus aussichtsreicher Position mit einem zu harmlosen Schußversuch an Hain. Auch van der Vaart (36.) scheiterte erst an Hain, dann an Heiko Westermann, der den Ball von der Linie kratzte.

          Insgesamt standen die Arminen in der Abwehr kompakt und erschwerten den Gastgebern die Entfaltungsmöglichkeiten. Sekunden nach der Pause traf Mehdi Mahdavikia die Latte. Torben Marx hätte in der 62. Minute sogar auf 2:0 erhöhen können und verfehlte mit einem Weitschuß nur knapp das Gehäuse von Sascha Kirschstein, der nur in der Anfangsphase unsicher wirkte.

          In den zweiten 45 Minuten agierte der Bundesliga-Dritte der Vorsaison deutlich abgeklärter und kam besonders durch Standardsituationen von van der Vaart zu guten Chancen. In der Nachspielzeit hatte Besart Berisha noch eine große Möglichkeit. Er traf aber nur die Latte.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Flonheimer Kirche ist leer: Die Gemeinde hat keinen Pfarrer mehr.

          Personalmangel : Kirche ohne Pfarrer

          Immer weniger Pfarrstellen in Deutschland können nachbesetzt werden. Die Kirche ist im Wandel – besonders auf dem Land ist das zu spüren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.