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Andrich rettet Leverkusen : Ein früherer Berliner ärgert die Hertha

  • -Aktualisiert am

Torschütze Marke „Ausgerechnet“: Robert Andrich trifft gegen die Hertha. Bild: AFP

Bayer Leverkusen wollte in Berlin die Trendwende schaffen, doch ein sehenswertes Tor von Jovetic lässt zunächst die Hertha jubeln. Dann trifft ein Spieler mit Berliner Vergangenheit.

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          Hertha BSC hat bei dem Versuch, sich aus dem unteren Teil der Tabelle der Fußball-Bundesliga zu befreien, einen wichtigen Sieg verpasst: Gegen Bayer Leverkusen mussten sich die Berliner durch ein Gegentor in der 90. Minute mit einem 1:1 begnügen.

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          Der Leverkusener Trainer Gerardo Seoane musste auf mehrere wichtige Spieler verzichten, unter anderem fehlten Patrik Schick, Florian Wirtz, Charles Aranguiz, Bakker und Lucas Alario. Die Rheinländer suchten zwar die Initiative, die vielen Ausfälle machten sich aber bemerkbar. Bayer fand kaum Mittel, um das eigene Offensivspiel zu beleben.

          Hertha zog sich zu Beginn weit zurück, auf keinen Fall wollte man den schnellen Außenspielern der Werkself Raum für Kontermöglichkeiten bieten. Mit jedem gewonnenen Zweikampf, mit jeder gelungenen Grätsche kamen die Berliner besser ins Spiel. Auf Leverkusener Seite wurde dagegen der Verdruss immer größer. Erst Recht als ein Tor von Robert Andrich nicht gegeben wurde (26. Minute). Der Ball hatte vorher die Außenlinie überquert.

          Herthas Führungstor kam überraschend, war dafür aber sehenswert: Maximilian Mittelstädt sprang in ein Luftduell und brachte den Ball auf diesem Weg zu Stevan Jovetic. Den Berliner Stürmer hatte Leverkusens Abwehr komplett aus den Augen verloren. Jovetic drehte sich kurz und schoss dann wuchtig unter die Latte (42.).

          Hertha war danach dem zweiten Tor deutlich näher als Leverkusen dem Ausgleich. Auf Leverkusener Seite stemmte sich zunächst vor allem Kerem Demirbay gegen die Niederlage; bei seinen beiden Versuchen aus der Distanz musste sich Herthas Torwart Alexander Schwolow mächtig strecken (70., 71.).

          Hertha boten sich in der Schlussphase Räume, die die Berliner aber nicht nutzten. Leverkusen gelang aus dem Spiel heraus nichts mehr, aber nach einer Standardsituation: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld bekamen die Berliner den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Andrich traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich.

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