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1:0 in Wolfsburg : Bochum schlägt in letzter Minute zu

  • Aktualisiert am

Die Entscheidung in Wolfsburg: Bochums Sestak schiebt zum 1:0-Siegtor ein Bild: ddp

Der Wolfsburger Höhenflug in der Rückrunde ist erstmal gebremst. Gegen den VfL Bochum verloren die Niedersachsen mit 0:1 in eigener Arena. Lange hatte es nach einem torlosen Remis ausgesehen - dann kam der Auftritt von Bochums Sestak.

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          Stanislav Sestak hat mit seinem späten Siegtreffer den Höhenflug des VfL Wolfsburg vorerst beendet. Der Angreifer des VfL Bochum traf am Dienstagabend in der 88. Minute zum glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg bei den „Wölfen“, die im Kampf um einen Platz im internationalen Geschäft einen herben Rückschlag hinnehmen mussten.

          „Das war ein glücklicher Sieg. Wir haben heute nicht gut gespielt, aber das Tor gemacht. Das zählt“, sagte der Matchwinner. Dank Sestaks elftem Saisontor feierte der VfL den ersten Sieg nach sechs sieglosen Spielen und konnte sich etwas weiter vom unteren Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga absetzen.

          Der Ball liegt im Netz - aber der Treffer zählt nicht

          Die in der Rückrunde bislang so überzeugende Wolfsburger Mannschaft von Trainer Felix Magath verpasste dagegen die Gelegenheit, nach vorn weiteren Boden gutzumachen. Bei guten äußeren Bedingungen rissen die ersatzgeschwächten Hausherren, bei denen neben dem gesperrten Angreifer Grafite kurzfristig auch noch die verletzten Verteidiger Alexander Madlung und Sascha Riether ausfielen, die Initiative sofort an sich.

          Die Bemühungen schienen schon nach zehn Minuten belohnt zu werden, aber VfL-Torhüter Rene Renno kratzte eine direkt getretene Ecke von Marcelinho im letzten Moment aus dem linken Winkel. Die sich anschließende abermalige Ecke faustete Renno, der den verletzten Jan Lastuvka vertrat, direkt vor die Füße von Daniel Baier. Der Riether-Ersatz versuchte es von der Strafraumgrenze mit einem Heber, der aber auf dem Tornetz des Bochumer Gehäuses landete. In der 17. Minute lag der Ball dann aber doch im Netz - zum Entsetzen der VfL-Anhänger allerdings im eigenen.

          Renno bleibt Sieger im Privatduell mit Marcelinho

          Der Treffer von Alexej Belik fand wegen einer Abseitsstellung allerdings keine Anerkennung von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen). Dies blieb die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste im ersten Abschnitt. Der VfL hätte sich daher nicht beschweren dürfen, wenn Edin Dzeko die engagierten „Wölfe“ noch vor der Pause in Führung geschossen hätte, aber Renno parierte den plazierten Schuss des Bosniers (40.).

          Das Duell Marcelinho gegen Renno eröffnete auch die zweite Halbzeit, und wiederum blieb Bochums Nummer eins der Sieger (47.). In der Folge berannten die Gastgeber weiter das gegnerische Tor, fanden aber keine geeigneten Mittel, um die sattelfeste Bochumer Deckung entscheidend aus den Angeln zu heben. Daran änderten auch die neuen Offensiv-Leute in der Schlussphase nichts. Mit der einzigen Bochumer Chance im zweiten Durchgang zog durch Sestaks Treffer dann Ernüchterung bei den Hausherren ein.

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