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1:0 gegen Hannover : HSV-Sieg als Jubiläumsgeschenk

  • -Aktualisiert am

Rudnevs feiert sein Tor, dem ein Fehler von Zieler (r.) vorausgegangen war. Bild: dpa

Der Hamburger SV hat sich mit sieben Punkten in der englischen Woche rechtzeitig vor der Feier zum 125-jährigen Bestehen aus der Krise gespielt.

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          Seit Tagen war die Gala zum 125-jährigen Bestehen des HSV beherrschendes Themen in Hamburg. Vier Punkte hatte der HSV in dieser englischen Woche bislang gesammelt und so schon einmal tatkräftig zum Gelingen der großen Jubiläumsfeier am Samstagabend beigetragen. Am Nachmittag kamen drei weitere Zähler hinzu: Trainer Thorsten Finks Team besiegte Hannover 96 glücklich mit 1:0. Das Tor des Tages gelang Artjoms Rudnevs in der 20. Minute. Hannover 96 versäumte es, trotz bester Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Vor allem der vorzügliche René Adler im Hamburger Tor stand dem 1: 1 im Weg. Er wurde mit Sprechchören gefeiert.

          Zum Anpfiff war die Hamburger Arena ein Fahnenmeer. 45.000 sogenannte Doppelhalter waren vor der Partie verteilt worden; verschiedenste Motive erinnerten an Ereignisse und Anekdoten aus 125 Jahren HSV. Nach lahmer Anfangsphase hatte Hannover 96 die erste gute Chance in der zehnten Minute: Szabolcs Husztis Eckball landete auf Karim Hagguis Kopf - mit vereinten Kräften kratzten Adler und Ivo Ilicevic den Ball von der Linie.

          Fahnenmeer
          Fahnenmeer : Bild: dapd

          Der schönste Angriff der ersten Halbzeit wurde mit einem Tor belohnt; allerdings leitete der Hannoveraner Torwart Ron-Robert Zieler den Hamburger Führungstreffer ein. Seinen verunglückten Abstoß köpfte der starke Tolgay Arslan postwendend zurück in Richtung Tor der „Roten“. Heung-Min Son reagierte schnell, spielte zu Rafael van der Vaart, und dessen Zuspiel in die Tiefe erreichte Artjoms Rudnevs. In Torjägermanier schoss der Lette das 1:0 für den HSV (20. Minute). Es war van der Vaarts vierte Torvorbereitung im vierten Spiel.

          Hannover zeigte meistens sein Auswärtsgesicht. Vom schnellen Umschaltspiel, das Hannover in den meisten Heimspielen auszeichnet, war wenig zu sehen. Trainer Mirko Slomkas Mannschaft war nach dem Rückstand feldüberlegen, spielte aber zu kompliziert, um den HSV öfter in Bedrängnis zu bringen. Außerdem wirkten die Hamburger Profis konzentriert und entschlossen in dieser sehr umkämpften Partie.

          Glück hatte der HSV, dass Schiedsrichter Felix Zwayer Ilicevic nach seinem Foul gegen Pinto nur die Gelbe Karte zeigte und Rudnevs nach seinem Einsatz mit dem Ellenbogen gegen Haggui gar nicht bestraft wurde. Hingegen war es Pech, dass Sons regulärer Treffer in der 52. Minute aberkannt wurde - Abseits. Hannover drängte auf den Ausgleich und gab dem HSV Platz zum Kontern. So wie in der 54. Minute, als Rudnevs freistehend an Zieler scheiterte. Doch eindeutig besser waren jetzt die Gäste: drei beste Chancen vergaben die Hannoveraner zwischen der 61. und 66. Minute - Ya Konan schoss knapp vorbei, Abdellaoue hob den Ball drüber und Stindls Schuss wehrte Mancienne kurz vor der Linie ab. Wenig rettete Adler gegen Abdellaoue. Es war am Ende eine reine Abwehrschlacht des HSV. Doch das Glück war auf Seiten des Geburtstags-Klubs.

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          Hamburger SV - Hannover 96 1:0 (1:0)

          Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan (62. Jiracek) - Son (88. Sala), Ilicevic (46. Beister) - Rudnevs, van der Vaart
          Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann (77. Diouf), Haggui,
          Rausch - Schmiedebach (87. Felipe), da Silva Pinto - Stindl, Huszti
          - Schlaudraff (46. Abdellaoue), Ya Konan
          Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
          Tor: 1:0 Rudnevs (20.)
          Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
          Gelbe Karten: Ilicevic (2), Arslan (2), Badelj (2) - Haggui (3)

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