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1:0 gegen Frankfurt : Hansa stoppt hessischen Höhenflug

  • Aktualisiert am

Wenn der Torwart kommt, fliegen die Fetzen: Rostocks Stefan Wächter klärt seinen Strafraum Bild: dpa

Frankfurt verlor nach drei Siegen in Serie erstmals wieder. Dennoch bleibt die Eintracht im Tabellenmittelfeld. Rostock hingegen verschaffte sich durch das Goldene Tor von Christian Rahn etwas Luft im Abstiegskampf.

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          Der FC Hansa Rostock hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga gemacht. Die Norddeutschen gewannen am Samstag mit 1:0 (0:0) gegen die Frankfurter Eintracht, die damit die erste Niederlage in der Rückrunde kassierte.

          In der über weite Strecken enttäuschenden Partie vor 15.500 Zuschauern erzielte Christian Rahn (76.) den Siegtreffer der Hanseaten, die nach dem sechsten Saisonsieg auf Platz 14 blieben. Frankfurt rangiert auf Rang neun. Nach starker Vorarbeit von Linksverteidiger Marc Stein musste Rahn den Ball am langen Pfosten nur noch per Kopf einnicken.

          „Davon darf man sich nicht blenden lassen“

          Für den früheren Nationalspieler war es der dritte Saisontreffer und einer der wenigen Höhepunkte in der niveauarmen Partie. „Ich entwickle ungeahnte Stärken. Momentan läuft es einfach gut bei mir und der Mannschaft“, sagte der Torschütze. Trotz der nun fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang warnte Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf: „Davon darf man sich nicht blenden lassen. Wir müssen weiter hart arbeiten und diese Situation richtig nutzen.“

          Sein Kollege Friedhelm Funkel meinte: „Rostock hat durch eine faire Aggressivität uns nicht ins Spiel kommen lassen. Wir müssen noch viel tun, um unser Saisonziel 45 Punkte zu erreichen.“ Im „Eisschrank“ DKB-Arena schienen jegliche Emotionen eingefroren zu sein. Ohne Inspiration spielten beide Teams und leisteten sich zudem noch viele Fehler.

          Bartels und Fink sorgen für die Höhepunkte

          „Wir müssen Geduld an den Tag legen“, hatte Pagelsdorf vor dem Spiel als Marschroute für sein Team ausgegeben. Doch was seine Mannschaft an den Tag legte, war Schlafwagen-Fußball. Die Frankfurter standen den Norddeutschen dabei in nichts nach. Vom hochgelobten Frankfurter Stürmer Martin Fenin, der in seinen ersten beiden Bundesliga-Spielen vier Treffer erzielt hatte, war in den ersten 45 Minuten nichts zu sehen.

          Für den einzigen Höhepunkt dieser unansehnlichen ersten Hälfte sorgte auf Frankfurter Seite Michael Fink (37.) mit einem Schuss aus 22 Metern, der knapp am Tor vorbeiging. Die beste Rostocker Chance besaß Fin Bartels (30.), der einen langen Pass von Innenverteidiger Orestes alleinstehend im Strafraum nicht unter Kontrolle bringen konnte.

          „Harmlos gegen Hilflos“ in der Rostocker Arena

          In der zweiten Halbzeit nahm das Stück „Harmlos gegen Hilflos“ zunächst seine Fortsetzung bis zur 58. Minute, ehe sich die Rostocker die erste zwingende Chance des Spiels erarbeiteten. Nach einem Pass des eingewechselten Amir Shapourzadeh stürmte Enrico Kern auf Frankfurts Torhüter Oka Nikolov zu, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor.

          Anschließend investierten die Norddeutschen zwar mehr in die Partie, blieben aber zumeist wirkungslos. In der 70. Minute war es erneut Kern, der im Nachsetzen mit einem Schuss erst an Nikolov scheiterte und den Abpraller dann über das Tor setzte. Der Frankfurter Schlussmann parierte zudem stark nach einem Schuss von Rahn (73.). Drei Minuten später hatte der gebürtige Mazedonier dagegen keine Chance gegen dessen Kopfball.

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