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1:0 gegen Bochum : Schalke findet Anschluss

  • Aktualisiert am

Fabian Ernst legt sich in die Kurve Bild: dpa

Schalke 04 hat seine Aufholjagd fortgesetzt und die Vorgabe von Trainer Mirko Slomka schon zur Hälfte erfüllt. Mit dem Sieg gegen Bochum verkürzten die Gelsenkirchener den Rückstand auf den angepeilten Champions-League-Platz auf fünf Punkte.

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          Der FC Schalke 04 hat die kleine Siegesserie des VfL Bochum beendet und lässt den Kontakt zum Vorderfeld der Fußball-Bundesliga nicht abreißen. Die Königsblauen gewannen am Samstag das Nachbarschaftsduell mit den Bochumern knapp mit 1:0 (1:0).

          Vor 61.482 Zuschauern in der ausverkauften VeltinsArena sorgte Kapitän Marcelo Bordon in der 32. Minute für den sechsten Saisonsieg, mit dem sich die Schalker an ihre eigene Marschtabelle halten. Vor dem 3:2-Sieg in Hannover vor einer Woche hatte Trainer Mirko Slomka vier Siege bis zur Winterpause gefordert. Bochum musste dagegen nach drei Erfolgen in Serie die erste Niederlage hinnehmen, bleibt jedoch im gesicherten Liga-Mittelfeld.

          Für Schalkes Coach zählte wie zuletzt in Valencia erneut vor allem das nackte Ergebnis: „Man muss auch mal mit einem 1:0 zufrieden sein. Auch damit kann man Qualität nachweisen“, sagte Slomka. Sein Bochumer Kollege Marcel Koller beklagte eine schwache erste Hälfte, war mit dem zweiten Durchgang jedoch zufrieden: „Wir hatten vier gute Torszenen, eine davon hätte man verwerten können oder sogar müssen. Gegen eine Spitzenmannschaft bräuchte man 90 konzentrierte Minuten. Die haben heute gefehlt.“

          Bordon mit dem Kopf zur Stelle

          Schalke begann mit derselben Formation wie beim 0:0 am Mittwoch in der Champions League beim FC Valencia. Beim Gast aus Bochum fehlten im 53. „kleinen“ Revierderby Christoph Dabrowski, der wegen einer Mandelentzündung nur auf der Bank Platz nahm, sowie dessen Partner im defensiven Mittelfeld, der gelbgesperrte Thomas Zdebel. Zu allem Überfluss musste Innenverteidiger Anthar Yahia bereits nach 15 Minuten mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Philipp Bönig in die Mannschaft.

          Der VfL zeigte von Beginn an unglaublich viel Respekt vor den Schalkern, die jedoch auch schwer ins Spiel fanden. Lediglich Mesut Özil (9.) sorgte mit einem Schuss am langen Eck vorbei für ein wenig Gefahr. In der von Kampf und vielen Freistößen geprägten Partie war es kein Wunder, dass die Führung der Schalker aus einer Standard-Situation resultierte. Nach einer Ecke von Ivan Rakitic war Kapitän Bordon mit dem Kopf zur Stelle und drückte den Ball aus kurzer Distanz zur verdienten 1:0-Führung über die Linie.

          Ohne das ganz große Risiko

          Erst danach lockerten die Bochumer ein wenig die Defensive und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff zur ersten eigenen Torchance. Doch ein Drehschuss von Marcin Mieciel landete neben dem Schalker Gehäuse. Da auch Kevin Kuranyi (36.) und Halil Altintop (41.) ihre Chancen nicht nutzen konnten, blieb es bis zur Pause beim knappen Vorsprung.

          Nach dem Wechsel schien die bis dato recht langweilige Partie etwas an Fahrt zu gewinnen. Kuranyi und Altintop verpatzten zunächst in der 53. Minute die Chance zum 2:0, danach hatte Bochum seine stärkste Phase. Einen Distanzschuss von Denny Fuchs (56.) parierte Schalkes Schlussmann Manuel Neuer großartig. Nur 120 Sekunden später hatte er allerdings großes Glück, als ein weiterer Knaller von Fuchs vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang. Praktisch im Gegenzug wurde Heiko Westermann in letzter Sekunde gestoppt. In der Schlussphase bemühten sich beide Teams zwar noch um einen Treffer, ohne jedoch das ganz große Risiko zu gehen.

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