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1:0 gegen Berlin : Stuttgart dank Eigentor im Glück

  • -Aktualisiert am

Bild: EPA

Auch im fünften Spiel in Folge bleiben die Schwaben mit Rückkehrer Gomez ohne eigenes Tor. Dennoch reicht es gegen die Hertha zu einem knappen Heimsieg.

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          Einer für alle, alle für einen: Beim VfB Stuttgart war vor dem Rückrundenauftakt in der Bundesliga allein der herzlich begrüßte Heimkehrer und heiß ersehnte Heilsbringer Mario Gomez das Thema. Der kantige Stürmer sollte sich am besten vom ersten Spiel an so zurückmelden, wie er sich am 23. Mai 2009 bei der 1:2-Niederlage in München gegen seinen neuen Arbeitgeber Bayern verabschiedet hatte: mit einem Tor oder gern auch zwei oder drei Treffern.

          Bundesliga

          Wenn das so einfach wäre. Der einundsiebzigmalige Nationalspieler, der mit seinem Neustart beim Heimatklub auch das Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft anstrebt, kam aus Wolfsburg im Dezember mit nur einem Saisontreffer aus der ersten Halbserie zurück – zu dem Klub, der in der Hinrunde mit 13 Toren die zweitwenigsten in der ersten Liga erzielt hatte. Doch was sind schon Statistiken gegen die blühende Hoffnung, die sich mit Gomez' erstem Spiel seit acht Jahren und fast acht Monaten im weißen Trikot mit dem roten Brustring vor dem Duell mit Hertha BSC verbanden? Und siehe da: Am Tor  des Tages zum 1:0-Sieg für den Tabellenzwölften hatte Gomez zumindest einen großen Anteil, als er den Berliner Stark in eine Art Sitzfußballduell zwang, das mit einem Eigentor des Herthaners, einem Lupfer über Torhüter Jarstein hinweg, böse ausging für die Hertha (78.).

          Die neben Gomez spielenden Offensivkräfte sollten den Mittelstürmer punktgenau beliefern, der in seinen fünf VfB-Jahren seiner ersten Stuttgarter Erfolgslaufbahn 63 Tore in 121 Bundesliga-Einsätzen erzielt hatte. Das taten sie auch nach Kräften, als Gomez nach 38 Sekunden Akolos Vorlage knapp verpasste, nach Gentners Flanke (6.) per Kopf sein Ziel knapp verfehlte und dann nach Özcans Schnittstellenpass (33.) sogar einen Treffer schoss, dabei aber knapp im Abseits stand.

          Andererseits besaßen die defensiv- und konterstarken Berliner sogar die besseren. Gelegenheiten. Doch Lazaros Schuss prallte gegen den Pfosten, während Kalou einmal an Torhüter Zieler (31.) scheiterte. Die zweite Hälfte verlief dann wenig spektakulär bis auf den kuriosen Moment, in dem Stark einem Zweikampf mit Gomez nicht gewachsen war und seine eigene Mannschaft an diesem Samstag schlug.

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