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0:1 gegen Karlsruhe : Duisburg bleibt trotz Tricks extrem heimschwach

  • Aktualisiert am

Siegtreffer in Duisburg: Karlsruhes Tamas Hajnal war der Karlsruher Mann des Tages Bild: dpa

Mit dieser Heimschwäche wird es schwer für Duisburg, den Abstieg zu verhindern. Im Aufsteiger-Duell besiegte Karlsruhe den MSV mit 1:0. Der entscheidende Treffer für die Badener fiel aber erst kurz vor dem Abpfiff. Hajnal traf für den KSC.

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          Der abstiegsbedrohte MSV Duisburg hat im Duell der Aufsteiger mit dem 0:1 (0:0) gegen den Karlsruher SC den Ruf als heimschwächste Mannschaft der Fußball-Bundesliga bestätigt. Auch der Psychotrick mit den gelben Auswärtstrikots half den nur zweimal in der MSV-Arena in dieser Saison erfolgreichen Duisburgern vor 20.255 Zuschauern nichts.

          Die Gäste aus Baden beendeten durch das Tor von Tamas Hajnal (81. Minute) eine Negativserie von sechs Spielen ohne Sieg. Der MSV wollte nach dem 1:0 beim HSV unbedingt nachlegen und den ersten Doppel-Sieg in der Bundesliga seit 1999 schaffen.

          MSV ohne Kapital aus der Überlegenheit

          Dabei musste der Gastgeber auf den verletzten Abwehrchef Iulian Filipescu und den noch gelb-gesperrten Mihai Tararache auskommen. Erstmals wieder auf der Bank war nach der Aufhebung seiner Suspendierung wegen Aufsässigkeit der slowenische Nationalspieler Klemen Lavric, der nach der Pause als zweiter Angreifer neben Claudiu Niculescu eingewechselt wurde und für mehr Druck sorgen sollte.

          Besonders motiviert war MSV-Profi Adam Bodzek, dessen Vertragsverlängerung um drei Jahre kurz vor dem Anpfiff bekannt gegeben wurde. Den Duisburgern merkte man an, dass sie unbedingt noch einen Dreier einfahren wollten. Allerdings konnten sie aus ihrer Feldüberlegenheit in der ersten Hälfte wenig Kapital schlagen.

          Der KSC beginnt vorsichtig und zögerlich

          Zwei Schüsse von Niculescu (10.) und Tobias Willi (21.) bereiteten KSC-Keeper Markus Miller keine Mühe. Glück hatte dieser aber, als in der 26. Minute Blagoy Georgiew aus 18 Metern nur die Querlatte traf. Der stark gestartete Mitaufsteiger aus Karlsruhe hatte zuletzt eine Negativserie von sechs Partien ohne Sieg seit dem 1. März hingelegt.

          Bei dem Vorhaben, diese Durststrecke zu beenden, fehlten an der Wedau Maik Franz, Michael Mutzel und Bradley Carnell. Dementsprechend vorsichtig und zögerlich begann der KSC das Spiel, versetzte den Platzherren aber einige gefährliche Nadelstiche.

          Hajnal schießt kurz vor Schluss das Siegtor

          In der 28. und 29. Minute vergaben Mario Eggimann per Kopf und Timo Staffelt aus Nahdistanz gute Chancen. Zehn Minuten später konnte MSV- Abwehrspieler Michael Lamey einen Schuss von Sebastian Freis vor der Linie noch abwehren.

          Nach dem Wiederanpfiff war es abermals Freis (50.), der mit einem Heber über Duisburgs Schlussmann Tom Starke beinahe die Führung erzielt hätte: Doch diesmal konnten Fernando Avalos den Ball noch wegschlagen. Der Argentinier hätte um ein Haar in der 67. Minute das 1:0 erzielt, doch seine verunglückte Flanke landete auf der Latte. Besser machte es Hajnal, der in der 81. Minute das Siegtor schoss.

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