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0:1 gegen Hamburg : Fürth weiter ohne Heimtor

  • Aktualisiert am

Zum Schreien: Gerald Asamoah und die Kollegen treffen das Tor nicht Bild: dpa

Mit einer bestenfalls durchschnittlichen Leistung gewinnt der Hamburger SV beim Aufsteiger aus Fürth und springt auf den achten Rang. Das Tor des Tages erzielt der Südkoreaner Heung-Min Son.

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          Dank einer starken Einzelleistung von Heung-Min Son hat ein ansonsten durchschnittlicher Hamburger SV seinen Aufwärtstrend auch bei Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth fortgesetzt.

          Dank des Treffers des Südkoreaners (17.) setzte sich der HSV bei den zu Hause weiter tor- und sieglosen Franken durch und feierte damit den dritten Sieg in den letzten vier Spielen. Mit nunmehr zehn Punkten stellte Hamburg den Kontakt zu den Europapokal-Rängen her.

          Fürth, seit fünf Ligaspielen sieglos, blieb derweil den von Trainer Mike Büskens geforderten Nachweis der Bundesliga-Tauglichkeit erneut schuldig und ist mit nur vier Punkten neuer Tabellenletzter.

          Vor 18.000 Zuschauern im ausverkauften Fürther Stadion konnten die Gastgeber im ersten Bundesliga-Duell beider Mannschaften auf Edgar Prib nach auskuriertem Außenbandanriss im Sprunggelenk zurückgreifen, dafür fiel Thanos Petsos (Innenbandanrisses im linken Knie) aus. Büskens hatte auf die Offensivschwäche reagiert und vor der hängenden Spitze Edu dessen ehemaligen Schalker Vereinskollegen Gerald Asamoah erstmals von Beginn an als Stoßstürmer aufgeboten.

          Das Tor des Tages: Gegen den Schuss von Son hat Fürths Torhüter Max Grün keine Chance
          Das Tor des Tages: Gegen den Schuss von Son hat Fürths Torhüter Max Grün keine Chance : Bild: dpa

          Mehr Durchschlagskraft brachte diese Maßnahme dem „Kleeblatt“ aber in einer zerfahrenen Partie lange Zeit nicht. Fürth begann stürmisch, aber auch ohne echtes Konzept. Nach Flanke von Zoltan Stieber verpassten die Hereingabe sowohl Edu als auch Sercan Sararer (2.).

          In einer hektischen Anfangsphase mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten blieb danach vieles Stückwerk. Hamburg ließ Fürth kommen. Bei einem Konter schlug der HSV, bei dem der tschechische Nationalspieler Petr Jiracek im Mittelfeld den verletzten früheren Fürther Ivo Ilicevic ersetzte, dann eiskalt zu.

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          Nach starkem Solo tauchte Son völlig frei vor Max Grün auf und ließ dem Fürther Schlussmann keine Chance. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf lange Zeit nichts. Fürth war bemüht, rannte aber häufig zu kopflos an. Erst nach einer Stunde nahm die Partie Fahrt auf. In der 62. Minute musste HSV-Schlussmann René Adler bei einem Schuss von Bernd Nehrig aus kurzer Distanz retten.

          Auf der Gegenseite scheiterte Hamburgs Mittelstürmer Artjoms Rudnevs nach Pass von Milan Badelj im Eins-gegen-Eins an Grün (66.). Stieber (70.) mit einem von Adler parierten Schuss aus sechs Metern und Asamoah, der eine Freistoß-Hereingabe von Prib verpasste (74.), hatten weitere Chancen für Fürth. Für Hamburg traf Rudnevs nur das Außennetz (78.). Bester Spieler bei den Hausherren war Grün, bei Hamburg überzeugten Adler und Son.

          Hat gut Lachen: Trotz bescheidener Leistung siegt der HSV in Fürth
          Hat gut Lachen: Trotz bescheidener Leistung siegt der HSV in Fürth : Bild: dpa

          SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 0:1 (0:1)

          SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (60. Mikkelsen), Fürstner, Prib (76. Nöthe), Stieber - Asamoah (88. Sobiech), Edu
          Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan - Son (90. Sala), van der Vaart (88. Bruma), Jiracek - Rudnevs (90.+2 Berg)
          Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)
          Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)
          Tor: 0:1 Son (17.)
          Gelbe Karten: Edu (1), Nehrig (2), Prib (1), Sararer (1) / Diekmeier (1), Jansen (2)

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