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0:1 gegen Dortmund : Rostock bleibt am Null-Punkt

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Verbissenes Duell: Agali und Diego (l) gegen Brzenska (r) und Klimowicz Bild: dpa

Der Dortmunder Neuzugang Federico hat Hansa Rostock zum schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte geschossen. Er erzielte den Siegtreffer zum 1:0 beim Aufsteiger, der nach vier Spielen noch ohne Punkt ist.

          Giovanni Federico hat Borussia Dortmund aus der Krise und Hansa Rostock zum schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte geschossen. Der Neuzugang erzielte in der 76. Minute den Siegtreffer für den BVB zum 1:0 (0: 0) beim Bundesliga-Aufsteiger, der nach vier Spielen als einziges Team im Profifußball noch ohne Punkt und ohne Tor ist.

          Die Hanseaten warten weiter auf den ersten Sieg im deutschen Fußball-Oberhaus seit dem 30. April 2005 (2:1 gegen Hertha BSC Berlin), Dortmund feierte den zweiten Sieg nacheinander nach dem 3: 0 gegen Energie Cottbus und bügelte damit den Fehlstart mit zwei Pleiten zum Saisonbeginn aus.

          „Wir können zufrieden sein, dass wir hier gewonnen haben“, sagte Dortmunds Trainer Thomas Doll. „Wir wussten, was uns hier erwartet, weil die Rostocker drei Mal verloren haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben den Kampf auch angenommen. Ein Unentschieden wäre aber gerecht gewesen.“

          Agali traf zwei Mal den Pfosten

          Vor 26.000 Zuschauern überraschte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf mit sechs Veränderungen in der Startformation. Für den wegen Knieproblemen pausierenden Kapitän Stefan Beinlich feierte der 25-Jährige Tobias Rathgeb sein Bundesligadebüt. Im Sturm spielte der zurückgekehrte Hoffnungsträger Victor Agali. Der nigerianische Stürmer tat dem Rostocker Offensivspiel als stets anspielbereite Spitze sichtlich gut. Dennoch war dem 28-Jährigen in einigen Szenen auch die mangelnde Spielpraxis anzumerken.

          Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes und lebendiges Spiel. In der 18. Minute hätte Agali einen Einstand nach Maß feiern können, aber der Nigerianer setzte einen Kopfball an den rechten Pfosten, von wo der Ball auch gegen die linke Torbegrenzung prallte. Kurz danach lenkte BVB-Schlussmann Marc Ziegler einen Schuss von Enrico Kern an die Latte (32.). „Der Trainer kennt meine Qualitäten und hat die Mannschaft so aufgestellt. Ich habe versucht, mich anzubieten und die Bälle zu halten. Das ist mir ganz gut gelungen. Nächstes Mal will ich ein Tor schießen“, kündigte der Nigerianer selbstbewusst an.

          Auf der Gegenseite schob der Argentinier Klimowicz den Ball nur wenige Zentimeter links am Kasten vorbei (38.). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren das Tempo und drängten die Westfalen in die Defensive. Ein sehenswerter Heber von Kern (58.) ging nur knapp über das BVB-Gehäuse. Die Gäste überstanden aber diese Druckphase und kamen allmählich besser ins Spiel.

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