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0:1 in Augsburg : Niederlage für ideenlose Hamburger

  • -Aktualisiert am

Bild: EPA

Wieder einmal startet der HSV mit einer Pleite in die Rückrunde. Und wieder einmal stehen dem Klub aus der Hansestadt deshalb unangenehme Wochen bevor.

          Sechs Jahre war der Hamburger SV nun schon sieglos zum Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga, und auch bei der 1:0-Auswärtsniederlage beim FC Augsburg präsentierte sich die Mannschaft von Markus Gisdol aller guten Vorsätze zum Trotz so passiv, als befinde sie sich noch im Winterschlaf. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Ja-Cheol Koo (45. Minute) den Treffer zum letztlich verdienten FCA-Sieg.

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          Schon die Vorzeichen vor dem Spiel waren alles andere als günstig für die Hamburger. Ohne die verletzten Hunt, Ekdal, Arp und Holtby musste der HSV die Reise nach Bayrisch-Schwaben antreten. Nicht mit dabei war auch der Brasilianer Walace, der nach seinem eigenmächtig verlängerten Urlaub in der Heimat laut Gisdol „weder körperlich noch mental in seinem besten Zustand“ sei. Die Personalnot im Mittelfeld versuchten die Hamburger zu Beginn der Partie durch beherztes Anlaufen sowie unangenehme und robust geführte Zweikämpfe zu kompensieren.

          Ohne den verletzten Top-Torjäger Finnbogason, für den Cordova zu seinem ersten Startelfeinsatz in Augsburg kam, wirkten zwar auch die Offensivbemühungen des FCA unkoordinierter als sonst. In einer zerfahrenen Partie erspielte sich in der ersten Hälfte trotzdem nur die Heimelf so etwas wie aussichtsreiche Torchancen. Immer dann, wenn es mal mit flachen Pässen schnell nach vorne ging, taten sich in der HSV-Defensive Lücken auf. Caiuby (4.) und Gegoritsch (15.) übersahen jedoch ihre besser postierten Mitspieler und schlossen die Angriffe stattdessen lieber selbst ab. Die Führung für den FCA erzielte Koo per Kopf nach einer präzisen Flanke von Caiuby. Für Julian Pollersbeck, die neue Nummer eins im HSV-Tor, war nichts zu halten.

          Ohne große Mühe kontrollierte der FCA in der zweiten Halbzeit Ball und Gegner. Gregoritsch traf noch den Pfosten (75.), während die Hamburger nicht ein einziges Mal gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Selbst die intensiv geführten Duelle im Mittelfeld aus der ersten Spielhälfte hatte die Auswärtsmannschaft mit dem Wiederanpfiff eingestellt, weshalb der Auftritt am Ende nicht nur ideenlos, sondern auch wenig couragiert war. Für den HSV stehen im neuen Jahr mal wieder unangenehme Wochen bevor.

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