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0:0 in Freiburg : Gladbach im Glück

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Wo ging der den hin? Freiburgs Trainer Streich hat allen Grund, sich die Haare zu raufen Bild: dpa

Vom sieben-Tore-Sturm aus der Europa-League ist bei Gladbach im Sonntagsspiel der Bundesliga nichts zu sehen. Markanteste Aktion der Freiburger ist ein Elfmeter in Uli-Hoeneß-Manier.

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          Nach dem Sieben-Tore-Festival im Europacup hat Borussia Mönchengladbach beim SC Freiburg den Vorstoß in die obere Tabellenregion der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Elf von Trainer Lucien Favre musste sich beim 0:0 am Sonntag wie schon zum Saisonauftakt gegen den VfB Stuttgart (1:1) mit nur einem Punkt begnügen.

          Auch die Freiburger, die mit einem 0:1 bei Eintracht Frankfurt gestartet waren, warten noch auf den ersten Sieg. Dabei vergab Admir Mehmedi mit einem kläglich verschossenen Foulelfmeter in der 63. Minute die große Chance auf einen Erfolg der Breisgauer.

          24.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, sahen ein von Taktik geprägtes Spiel mit nur wenigen Strafraumszenen. Die Borussia präsentierte zwar die reifere Spielanlage, entwickelte aber im Abschluss zu wenig Durchschlagskraft. Kein Vergleich zum furiosen 7:0 in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag gegen den FK Sarajevo. Die Gladbach-Offensive um den neuen Torjäger Branimir Hrgota kam diesmal kaum zur Entfaltung. 

          Dabei hatte die Borussia, die wieder mit Weltmeister Christoph Kramer trotz dessen Fitnessrückstands begann, zunächst den besseren Start erwischt. In der vierten Minute prüfte Hrgota den Freiburger Schlussmann Roman Bürki. Zehn Minuten später setzte Granit Xhaka einen Schuss über das Tor.

          Der Sportclub benötigte zwanzig Minuten, um das Spiel ausgeglichener zu gestalten. In der Offensive blieb die Elf von Trainer Christian Streich aber harmlos. Nach dem Seitenwechsel musste der Gladbacher Keeper Yann Sommer gegen Jonathan Schmid klären (58.). Schmid war es auch, der kurz darauf im Strafraum zu Boden ging, für einen Elfmeter reichte die Aktion nicht aus (61.).

          Nur eine Minute später gab es dann aber doch den Strafstoßpfiff von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen): Jantschke kam gegen Felix Klaus zu spät und brachte ihn zu Fall. Mehmedi ließ die Chance ungenutzt und schoss den Ball weit über das Tor.

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