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0:0 gegen Hoffenheim : Freiburg fehlt Konsequenz

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Ausgeglichen wie das Ergebnis: Freiburg und Hoffenheim trennen sich 0:0 Bild: dpa

Freiburg und Hoffenheim liefern sich ein unterhaltsames Spiel, treffen das Tor aber nicht. Während 1899 Boden im Kampf um den Europapokalplatz verliert, kommt der SCF seinem Ziel einen kleinen Schritt näher.

          2 Min.

          Der SC Freiburg hat die Chance verpasst, vorzeitig den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga sicherzustellen. Die Breisgauer kamen am Sonntagnachmittag im Baden-Derby nicht über ein 0:0 gegen 1899 Hoffenheim hinaus. Trotz fehlender Treffer war die Partie vor 23.500 Zuschauer dennoch unterhaltsam. Beide Mannschaften spielten sich Möglichkeiten raus, waren aber am Ende nicht konsequent genug vor dem Tor.

          Durch das Remis hielten die Erfolgsserien beider Teams. Die Freiburger sind nun seit acht Partien ohne Niederlage, Hoffenheim seit fünf Spielen. Bei drei ausstehenden Begegnungen liegt der Sport-Club als Tabellendreizehnter nun sieben Punkte vor dem 1. FC Köln auf Relegationsplatz 16 und acht Punkte vor Hertha BSC auf dem ersten Abstiegsrang. Die Hoffenheimer (41 Punkte) schielen als Tabellenneunter noch auf einen Europa-League-Platz.

          Sowohl Freiburgs Trainer Christian Streich als auch sein Hoffenheimer Kollege Markus Babbel veränderten ihre Erfolgsformationen jeweils nur auf einer Position. SC-Kapitän Cedrick Makiadi kehrte nach seiner Gelb-Sperre ins Team zurück, der amerikanische Nationalspieler Daniel Williams ersetzte bei der TSG den gesperrten Tobias Weis.

          Wie selbstbewusst sie ihre jüngste Erfolgsserie gemacht hat, bewiesen die Breisgauer von Beginn an. Beinahe die gesamte erste Hälfte bestimmten sie mit temporeichem Fußball das Spielgeschehen. Die Hoffenheim ließen sich immer wieder weit nach hinten drängen. Einziges Manko der Freiburger: Ihnen fehlte die letzte Konsequenz vor dem 1899-Tor.

          Hoffenheim entdeckt erst spät die Offensive

          So kamen die Gastgeber nur zu wenigen Chancen: In der 16. Minute blockte ausgerechnet der frühere Freiburger Williams in höchster Not einen Schuss von SC-Stürmer Sebastian mit dem Gesicht ab. Vier Minuten später verpasste Garra Dembelé nach einer Flanke von Daniel Caligiuri knapp den Ball wenige Meter vor dem Tor.

          Freis (24.) war es abermals, der die Kugel aus acht Meter knapp neben das Gäste-Gehäuse setzte. Erst wenige Minuten vor der Pause entdeckte auch Hoffenheim die Offensive und hatte prompt die bis dahin beste Möglichkeit durch Kapitän Andreas Beck (39.), der völlig frei aus elf Metern den Ball rechts vorbeischoss.

          Eine Siegerin gab es dennoch in Freiburg: Dieses Mädchen traf den Bundestrainer

          Nach dem Wechsel machten die Kraichgauer da weiter, wo sie am Ende von Durchgang eins aufgehört hatten. Auch von der Verletzung ihres Brasilianers Roberto Firminio, der sich bei einem Zweikampf den rechten Fuß verletzte und durch Ryan Babel ersetzt werden musste, ließen sich die Gäste nicht beeindrucken.

          Sie erhöhten mehr und mehr den Druck, Freiburg setzte auf Konter. Doch zwingende Aktionen blieben Mangelware. Richtig munter wurde es erst wieder, als die Hoffenheimer Marvin Compper (68.) per Kopf und Babel (69.) per 20-Meter-Schuss jeweils das Tor verfehlten.

          Williams hätte zum Hoffenheimer Helden werden können

          Noch mehr Aufregung gab es im 1899-Strafraum: Zweimal innerhalb von zwei Minuten scheiterte Caligiuri (71./73.) - zunächst an Hoffenheims Keeper Tom Starke, dann am Außenpfosten. Williams (84.) hätte zum Hoffenheimer Helden werden können, doch er verzog aus kurzer Entfernung kurz vor Schluss.

          „Wenn ich auf die Tabelle schaue, dann können wir noch nach unten reinrutschen. Wir werden sicher noch nicht feiern“, warnte Freiburgs Sebastian Freis. „Unser Restprogramm hat es in sich.“ Sein Stürmerkollege Daniel Caligiuri war erleichtert, dass es immerhin zu einem Zähler reichte: „Im Abstiegskampf brauchen wir jeden Punkt.“

          Bilderstrecke

          SC Freiburg - 1899 Hoffenheim 0:0

          SC Freiburg: Baumann - Schmid, Ginter, Diagné, Sorg - Guédé (72. Reisinger), Makiadi, Flum, Caligiuri - Freis (87. Santini), Dembélé (59. Rosenthal)
          1899 Hoffenheim: Starke - Beck, Vestergaard, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Vukcevic, Salihovic, Roberto Firmino (49. Babel) - Schipplock (78. Mlapa)
          Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)
          Zuschauer: 23.500
          Gelbe Karten: Dembélé (2) / Rudy (6)

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