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Fußball-Bundesliga : Labbadia neuer Trainer des VfL Wolfsburg

  • Aktualisiert am

Neu in Wolfsburg: Bruno Labbadia übernimmt den abstiegsgefährdeten VfL. Bild: dpa

Bruno Labbadia übernimmt den Trainerjob beim abstiegsgefährdeten VfL Wolfsburg. Der 52-Jährige wird Nachfolger des zurückgetretenen Martin Schmidt.

          Bruno Labbadia übernimmt den Trainerjob beim VfL Wolfsburg. Der 52-Jährige wird Nachfolger des am Montag zurückgetretenen Martin Schmidt, wie der abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligaklub am Dienstag bestätigte. Labbadia wird bereits am Nachmittag das erste Training der Wolfsburger leiten. Labbadia erhält nach Angaben des Klubs einen Vertrag bis Sommer 2019.

          „Wir freuen uns sehr, dass wir Bruno Labbadia für den VfL gewinnen konnten“, sagte VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher in einer Pressemitteilung. „Jetzt müssen wir alle nach vorne schauen und unsere Aufgaben mit Ruhe und Geschlossenheit angehen.“ Das nächste Spiel muss der VfL am Freitag in Mainz absolvieren. „Bruno Labbadia ist ein sehr erfahrener Trainer, der seine Qualitäten in der Bundesliga schon mehrfach unter Beweis gestellt hat“, sagte Sportdirektor Olaf Rebbe.

          „Ich fühle mich gut und ausgeruht“

          Zuletzt war Labbadia beim Hamburger SV beschäftigt, den er zunächst vor dem Abstieg in die zweite Liga rettete und im September 2016 wieder verlassen musste. Seit dem HSV-Engagement war Labbadia ohne Job. „Ich fühle mich gut und ausgeruht und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meiner neuen Mannschaft“, sagte Labbadia. Zu seinen Trainer-Stationen gehören auch Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Bayer Leverkusen und VfB Stuttgart.

          Martin Schmidt war beim deutschen Meister von 2009 erst am 18. September 2017 als Jonker-Nachfolger angetreten. Der Niederländer, der mit dem VfL erst in der Relegation gegen Eintracht Braunschweig den Klassenverbleib geschafft hatte, musste nach einem Fehlstart und nur vier Spielen gehen. Unter dem früheren Mainzer Schmidt – der die Wolfsburger kurz vor dem Abstiegsduell gegen seinen früheren Klub am Freitagabend (20.30 Uhr / live im Eurosport Player und im Bundesliga-Liveticker auf FAZ.NET) verließ – stabilisierte sich der VfL zunächst, allerdings blieb die Bilanz aus 22 Spielen mit nur fünf Siegen, elf Unentschieden und sechs Niederlagen bescheiden.

          Da auch er die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, wurde Schmidt zuletzt immer mehr zur Zielscheibe der Kritik. Er wolle dem Verein mit seinem Entschluss ermöglichen, die aktuelle sportliche Situation durch neue Impulse von der Trainerbank zu verbessern, ließ Schmidt ausrichten.

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