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Dortmund in der Einzelkritik : Reus vergibt – Gündogan ohne Ideen

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Marco Reus vergibt eine große Chance und steht mit leeren Händen da Bild: dpa

Im letzten Spiel mit Trainer Jürgen Klopp zeigen seine Borussen nur kurz ihre Klasse. Danach schleichen sich einige Schwächen ein. Die Dortmunder Spieler in der Einzelkritik.

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          Beim Abschied von Jürgen Klopp beginnt das DFB-Pokalfinale gut für Dortmund. Am Ende jubeln aber die Wolfsburg. Die BVB-Spieler in der Einzelkritik:

          Mitch Langerak: Erhielt den Vorzug vor Weidenfeller, konnte das Vertrauen aber nur bedingt rechtfertigen. Sah beim 1:1 nicht gut aus.

          Erik Durm: Der Außenverteidiger hatte - wie schon im Bundesligaspiel zwei Wochen zuvor - gegen Caligiuri einen schweren Stand.

          Neven Subotic: Von alter Zuverlässigkeit blieb er abermals entfernt. Ließ Gegenspieler Dost beim 1:3 (38.) zuviel Platz.

          Mats Hummels: Auch der Weltmeister und Kapitän konnte der Dortmunder Defensive nicht die nötige Stabilität verleihen.

          Marcel Schmelzer: Griff im Zweikampf mit Torvorbereiter Perisic kurz vor dem 3:1 von Dost nicht energisch genug ein.

          Sebastian Kehl: Im letzten Spiel seiner Karriere blieb dem 35 Jahren alten Routinier ein rauschender Abschied verwehrt. In der 68. ausgewechselt.

          Ilkay Gündogan: Wie schon in den vergangenen Wochen nicht der erhoffte Taktgeber. Bemüht, aber ohne große Ideen.

          Henrich Mchitarjan: Lange nicht so stark wie in den vergangenen Spielen. Mit zu wenigen guten Offensivaktionen.

          Ein Symbolbild für die Dortmunder Niederlage: Schmelzer am Boden Bilderstrecke

          Shinji Kagawa: Einer der besseren Borussen. Kluges Zuspiel auf Aubameyang vor dem 1:0. Viel Pech bei seiner Chance kurz nach der Halbzeit.

          Marco Reus: Vergab die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen (18.). Nach diversen Verletzungen noch weit von seiner alter Klasse entfernt.

          Pierre-Emerick Aubameyang: Der beste BVB-Saisonschütze war auch im Pokalfinale zur Stelle: Sorgte für das 1:0. Nicht nur deshalb gefährlichster Borusse.

          Jakub Blaszczykowski: Kam in den letzten 22 Minuten für Kehl. Blieb ohne Wirkung.

          Ciro Immobile: In der Schlussphase für Reus eingewechselt. Doch der Italiener fand nicht mehr ins Spiel.

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