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3:0 gegen Eintracht Trier : Ohne Mühe spaziert der BVB in die nächste Runde

  • Aktualisiert am

Kagawa lässt in der ersten Halbzeit die Fans gleich zweimal jubeln. Bild: dpa

Souverän zieht Borussia Dortmund beim Regionalligaklub Trier in die zweite Runde des Pokals ein. Ein Spieler darf sich in dieser Partie ganz besonders freuen.

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          Frühe Tore, wenig Gegenwehr – Borussia Dortmund ist in die zweite Runde des DFB-Pokals spaziert. In souveräner Manier meisterte der Finalist der vergangenen beiden Spielzeiten die Pflichtaufgabe und besiegte den Regionalligaklub Eintracht Trier standesgemäß mit 3:0 (3:0). Im ausverkauften Moselstadion sorgten die Torschützen Shinji Kagawa (8./33.) und André Schürrle (45.) am Montag für klare Verhältnisse. Damit ist der BVB einer von 16 Erstligisten, die bei der Auslosung der kommenden Runde am Freitag im Anschluss an den Ligaauftakt zwischen Bayern München und Werder Bremen noch dabei sind.

           „Ich war sehr zufrieden. Unterm Strich können wir auf jeden Fall darauf aufbauen“, bilanzierte BVB-Trainer Thomas Tuchel, „die frühe Führung hat uns Sicherheit gegeben“. Eintracht-Kapitän Michael Dingels konnte sich nach der Partie immerhin mit dem Trikot von Pierre-Emerick Aubameyang trösten: „Das frühe 0:3 hat uns das Genick gebrochen. Aber wir haben uns gut verkauft.“

          Auch ohne Weltmeister Mario Götze, der nach einer intensiven Trainingswoche geschont wurde, überzeugte die Borussia durch viel Ballbesitz, hohe Laufbereitschaft und passable Chancenverwertung. Am Ende der Partie konnte sie es sich sogar leisten, Kräfte für das erste Bundesligaspiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 zu sparen.

          Bereits nach sechs Minuten lag Eintracht Trier mit 0:1 hinten. Bilderstrecke
          Bereits nach sechs Minuten lag Eintracht Trier mit 0:1 hinten. :

          Wie ernst Trainer Thomas Tuchel den Gegner nahm, dokumentierte allein die Aufstellung. Im Vergleich zum 0:2 im Supercup vor gut einer Woche gegen den FC Bayern München gab es nur zwei Änderungen. Neuzugang Schürrle und Torhüter Roman Weidenfeller rückten in die Startelf. Der Respekt von Tuchel vor der Eintracht, die den BVB 1997 bereits einmal im Achtelfinale aus dem Pokal geworfen hatten, machte sich schon früh bezahlt. Gleich die erste Möglichkeit nutzte Kagawa nach Vorarbeit von Aubameyang und erzielte mit einem Flachschuss aus neun Metern das 1:0.

          Angesichts der Dortmunder Dominanz kam der Außenseiter aus Trier lange Zeit nur selten über die Mittellinie. Weitere Treffer der Gäste erschienen deshalb folgerichtig: Bereits bei einem Pfostenschuss von Aubameyang (20.) waren sie dem 2:0 nahe. Der anhaltende Elan machte sich dennoch schon vor der Pause bezahlt: Das zweite Tor von Kagawa und der erste Pflichtspieltreffer von Schürrle für seinen neuen Klub sorgten für die frühe Entscheidung.

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          Nach Wiederanpfiff ließen es die Borussen im Gefühl des sicheren Sieges gemächlicher angehen, verloren aber nie die Kontrolle über das Geschehen. Trainer Tuchel nutzte die Chance, um auch seinen beiden Neuzugängen Emre Mor und Raphael Guerreiro Spielpraxis zu gewähren. Der türkische Nationalspieler Mor machte nur wenige Minuten später auf sich aufmerksam, als er den gegnerischen Torhüter und besten Trierer Chris Keilmann mit einem plazierten Schuss aus 20 Metern zu einer Glanztat zwang (73.). Darüber hinaus vergab der ebenfalls eingewechselte Adrian Ramos (76./78.) zwei Möglichkeiten, um die Führung des Revierclubs auszubauen.

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