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Gegensatz zu Klopp und Tuchel : Flick klagt nicht über Belastung

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Hansi Flick nimmt es, wie es kommt: „Es gibt ja keine Alternative“. Bild: AFP

Liverpools Coach Klopp bezeichnet die Spielpläne als „Verbrechen“. PSG-Trainer Tuchel wählt noch drastischere Vokabeln. Bayerns Flick nimmt die Terminnot dagegen gelassen: „Es gibt ja keine Alternative“.

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          Nach drastischen Worten von Jürgen Klopp und Thomas Tuchel wegen der Überlastung der Fußball-Profis hat sich Hansi Flick nicht über den engen Terminkalender beklagt. „Was soll ich mir Gedanken machen? Es gibt ja keine Alternative“, sagte der Trainer des FC Bayern München am Freitag.

          Liverpools Coach Klopp hatte die Terminierungen in der Liga in England als „Verbrechen“ bezeichnet. Paris-Trainer Tuchel sprach nach dem 1:0 in der Champions League gegen RB Leipzig davon, dass seine Spieler nach so einer Partie „hingerichtet“ seien.

          „Wir wollen die Spiele spielen, die Spiele gewinnen und weiter unseren Weg gehen. Dazu ist es wichtig, dass wir das auch so annehmen“, sagte Flick. „Nur die Mannschaft hat Erfolg, die die Umstände annimmt, sich entsprechend gut anpasst und das Beste aus der Situation macht“, sagte Flick. Zwar würden beim FC Bayern einige Spieler fehlen, aber der Kader sei immer noch groß genug.

          Die Münchner haben bis Weihnachten noch sieben Spiele vor sich. Das zunächst ebenfalls noch geplante Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel war auf den 13. Januar verlegt worden, weil der FC Bayern wegen der Teilnahme an der Finalrunde der Champions League und dem dortigen Erfolg noch mehr Spiele bestritten hatte. Schon das Erstrunden-Spiel der Münchner im Pokal gegen Düren war verlegt worden.

          Im kommenden Jahr wartet auf die Bayern durch die klub-WM noch eine weitere Belastung. Diese wird vom 1. bis 11. Februar in Qatar ausgetragen.

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