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Begriffsverwirrungen : Was unterscheidet Coming-out und Outing?

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Sie wurden geoutet: Hape Kerkeling (links) und Alfred Biolek, daneben Anke Engelke (Foto von 2004) Bild: picture-alliance / obs

Beim Öffentlichmachen von Homosexualität kommt es immer wieder zu Begriffsverwirrungen. Denn ein Coming-out ist nicht das gleiche wie ein Outing - eine Erklärung.

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          Beim Öffentlichmachen von Homosexualität kommt es immer wieder zu Begriffsverwirrungen. Eine Erklärung.

          COMING-OUT: Der „Duden“ definiert Coming-out als „absichtliches, bewusstes Öffentlichmachen von etwas, insbesondere der eigenen Homosexualität“ - das Wort leitet sich vom Englischen „to come out“ (herauskommen) ab.

          OUTING: Das Wort Outing hat im Gegensatz zu Coming-out einen Aspekt von Unfreiwilligkeit und bedeutet „jemandes Homosexualität ohne dessen Zustimmung öffentlich bekanntmachen.“ In den Vereinigten Staaten begannen Homosexuellengruppen Ende der 80er Jahre, gezielt die Namen von Prominenten, die ihre Neigung geheimhielten, öffentlich zu machen. Outing-Verfechter sagen, es gehe darum, das Thema zu enttabuisieren und Vorbilder zu schaffen. Outing-Feinde sagen dagegen, jeder habe ein Recht auf Privatsphäre und müsse selber entscheiden können, was er von sich preisgebe. Das berühmteste Outing in Deutschland vollzog 1991 der Filmemacher Rosa von Praunheim in einer RTL-Talkshow, als er die TV-Unterhalter Alfred Biolek und Hape Kerkeling outete.

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