https://www.faz.net/-gtl-9m6ny

Champions League der Frauen : Bayern München verliert gegen Barcelona

  • Aktualisiert am

Glücklos: Bayern München und Sara Däbritz verlieren das Halbfinalhinspiel. Bild: AFP

Der Traum vom Champions-League-finale bleibt wohl unerfüllt: Die Fußballfrauen des FC Bayern verlieren das Hinspiel im eigenen Stadion mit 0:1. Barcelona war spielerisch zu stark für die Münchnerinnen.

          Die Fußball-Frauen des FC Bayern München haben bei ihrer Halbfinalpremiere in der Champions League eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den FC Barcelona verlor der dreimalige deutsche Meister das Hinspiel auf dem FC Bayern Campus 0:1 (0:0). Im zweiten Semifinale bezwang Titelverteidiger Olympique Lyon den englischen Spitzenklub FC Chelsea 2:1 (2:0). Die Rückspiele finden am kommenden Sonntag statt.

          "Barcelona hat gerade zu Beginn sehr balldominant agiert, insgesamt haben wir aber ordentlich verteidigt und wenig Torchancen zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr Spielanteile erarbeitet, geraten dann jedoch unglücklich in Rückstand - da wäre schon mehr drin gewesen", sagte Bayern-Coach Thomas Wörle.

          In München erzielte Kheira Hamraoui (63.) den Siegtreffer für die über weite Strecken feldüberlegenen Katalaninnen. Die mit sieben deutschen Nationalspielerinnen angetretenen Münchnerinnen hatten immer wieder Probleme mit dem hohen Pressing der Gäste und in mehreren kritischen Situationen das Glück auf ihrer Seite.

          So traf Hamraoui bei einer verunglückten Flanke die Latte (22.), ein Schlenzer von Victoria Losada (34.) klatschte an den Pfosten und bei einem Foul an Barcelonas niederländischer Nationalspielerin Lieke Martens (54.) hätte sich der FCB nicht über einen Strafstoß beschweren können. Auf der Gegenseite scheiterte Sara Däbritz allein vor Barcas Schlussfrau Sandra Panos (39.).

          Erst nach dem Gegentor erhöhten die Bayern die Schlagzahl und Däbritz rückte in den Fokus: Die Nationalspielerin vergab zwei Großchancen (72./88.) knapp und hatte kurz vor Schluss Pech bei einem Pfostentreffer (90.), sodass der Tabellenzweite der Bundesliga im Rückspiel am kommenden Sonntag (12 Uhr/Sport1) vor einer schweren Aufgabe steht.

          In Lyon bereitete Nationalspielerin Dszenifer Maroszan per Ecke das 2:0 durch Amandine Henry (39.) vor, Chelseas Magdalena Eriksson (27.) war zuvor ein Eigentor unterlaufen. Chelsea mit der starken deutschen Torfrau Ann-Katrin Berger machte danach Druck.

          Francesca Kirby scheiterte zunächst mit einem Elfmeter (45+2.), ehe der 20-jährigen schottischen Nationalspielerin Erin Cuthbert (72.) doch der Anschlusstreffer gelang. Im Viertelfinale hatte Lyon den Vorjahresfinalisten VfL Wolfsburg bezwungen.

          Weitere Themen

          Vettel dank Verstappen-Strafe auf Platz zwei

          Formel 1 in Monaco : Vettel dank Verstappen-Strafe auf Platz zwei

          Die Mercedes-Dominanz setzt sich beim legendären Rennen in Monte Carlo fort. Weltmeister Hamilton gewinnt. Vettel wird Zweiter, obwohl er als Dritter über die Ziellinie fährt. Ganz und gar nicht gut läuft es für den anderen Ferrari.

          „Das sind alles Märchen“

          Hoeneß, Kovac und die Bayern : „Das sind alles Märchen“

          Die Bayern feiern in München ihr Double. Dabei wird Niko Kovac emotional und bedankt sich für die Hilfe in schweren Zeiten. Auch Uli Hoeneß meldet sich zu Wort, gibt dem Trainer eine Garantie – und kontert Gerüchte.

          Topmeldungen

          Sebastian Vettel holt sich Platz zwei beim Rennen in Monte Carlo.

          Formel 1 in Monaco : Vettel dank Verstappen-Strafe auf Platz zwei

          Die Mercedes-Dominanz setzt sich beim legendären Rennen in Monte Carlo fort. Weltmeister Hamilton gewinnt. Vettel wird Zweiter, obwohl er als Dritter über die Ziellinie fährt. Ganz und gar nicht gut läuft es für den anderen Ferrari.

          FAZ Plus Artikel: Selbstverantwortung : Kümmer dich um mich!

          Deutschland diskutiert wieder über Sozialismus. Tatsächlich wollen Menschen nicht mehr so viel Verantwortung für ihr Leben haben. Sie lassen lieber andere für sich entscheiden. Wo ist der Wunsch nach Freiheit geblieben?

          Streit um Grenzmauer : Trump diffamiert Richter

          Präsident Donald Trump ärgert sich, weil ein Bundesrichter einen Teil der Mittel für Grenzanlagen blockiert hat. Der Richter sei ein „Aktivist“. Trump hat mittlerweile mit sieben Klagen gegen seine Mauer zu Mexiko zu kämpfen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.