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Bayern in der Einzelkritik : Mon dieu, Ribéry

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Die Bayern gingen mit dieser Startelf ins Finale in London Bild: REUTERS

Müller startet konfus. Dante erlebt einen Albtraumtag. Schweinsteiger muss einen Schreckmoment wegstecken. Doch die Torschützen Mandzukic und Robben lassen die Münchner jubeln. Die Bayern in der Einzelkritik.

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          Manuel Neuer: Bewahrte die Bayern vor einem Rückstand. Weltklasse gegen Blaszczykowsi (15.) und Lewandowski (35.). Nach 432 Minuten in der Königsklasse per Elfer von Gündogan (68.) bezwungen.

          Philipp Lahm: Dosierte seine Vorstöße merklich, obwohl Großkreutz keine große Herausforderung darstellte. Steigerte sich im Laufe des Spiels und durfte endlich den Henkelpott in Empfang nehmen.

          Jerome Boateng: Unglaublich stark im Zweikampf und mit gutem Stellungsspiel. War hochkonzentriert und ließ Lewandowski nur ganz selten entwischen.

          Dante: Ein Albtraum-Tag für den Brasilianer. Bekam Reus nicht in den Griff. Erst sah er Gelb (29.), dann verursachte er auch noch den Elfmeter (67.).

          David Alaba: Österreichs erster Finalspieler in der Champions League war keine Nervosität anzumerken. Hatte seine Seite gut im Griff. Guter Torschuss (75.).

          Javi Martínez: Der beste Zweikämpfer im Mittelfeld weckte die Bayern auf. Ein Souverän in der Luft, offensiv wie defensiv. Ein Kopfball (27.) ging nur knapp drüber.

          Das entscheidende Tor: Robben schiebt den Ball an Weidenfeller vorbei Bilderstrecke
          Das Spiel in Bildern : Und dann kommt Robben

          Bastian Schweinsteiger: Ein Schreckmoment beim Aufwärmen, als ihm Mandzukic auf den Knöchel stieg. Brauchte dann eine Weile, um das Spiel an sich zu reißen. Endlich ist der internationale Titel da.

          Arjen Robben: Sein Blick war wild entschlossen, nur mit dem Ball am Fuß war der Holländer erst zu zögerlich. Scheiterte im Privatduell mehrfach an Weidenfeller. Aber dann: Vorbereiter für das erste Führungstor und kurz vor Schluss der große Held von Wembley!

          Thomas Müller: Startete konfus. Als er seine Linie fand, wurde auch das Bayern-Spiel besser. Toller Pass auf Robben (30.). Vergab aber die Riesenchance zum 2:1 (72.).

          Franck Ribéry: Mon dieu. Der Franzose hatte keinen guten Final-Tag. Fand in Piszczek seinen Meister. Aber: Sein Pass auf Robben führte zum Führungstor. Hatte Glück, beim Ellbogenschlag gegen Lewandowski nicht Rot zu sehen

          Mario Mandzukic: So spielt ein Mittelstürmer. Lange nicht zu sehen, setzte er mit einiem Lattenkopfball (26.) ein Achtungszeichen. Und dann stand er beim Führungstor (60.) goldrichtig.

          Luiz Gustavo: Half in den Schlussminuten den Sieg zu sichern. Gomez: Ein Final-Einsatz für wenige Minuten der Nachspielzeit.

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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