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Verteidiger des FC Barcelona : Das Milliardenspiel des Gerard Piqué

  • -Aktualisiert am

Gerard Piqué macht nicht nur im Trikot eine gute Figur. Bild: Reuters

Gerard Piqué ist nicht nur als Fußballer extrem erfolgreich. Als Geschäftsmann reformiert er den Davis Cup und legt sich mit Roger Federer an. Doch das ist nicht das einzige Feld, auf dem er mit viel Geld hantiert.

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          Den Begriff „Bauherrenmodell“ kannte in den 1980er Jahren jeder Fußballfan. War es doch die Geldanlage, mit der damals zahlreiche Stars versuchten, ihre erspielten Millionen gewinnbringend anzulegen und dabei auch noch Steuern zu sparen. Doch nicht wenige Profis hatten am Karriereende nicht etwa ein dickes Konto, sondern einen Berg von Schulden. Inzwischen schauen auch Berufsfußballer genauer hin, was ihre Berater mit ihrem Geld machen. Doch nur wenige geben in der Geschäftswelt eine so gute Figur ab wie auf dem Spielfeld. Gerard Piqué, Innenverteidiger des FC Barcelona, ist einer davon. Gerade ist er dabei, mit seiner Investmentfirma Kosmos den Tennis-Davis-Cup zu revolutionieren, doch das ist nicht seine einzige geschäftliche Aktivität.

          Beim Davis Cup, dem 118 Jahre alten Länderturnier, werden die Begegnungen bislang über vier Runden im Jahr gespielt. Künftig soll der Wettbewerb wie eine kleine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen werden, mit einer Qualifikationsrunde und einer einwöchigen Endrunde. Im November nächsten Jahres findet der Davis Cup erstmals im neuen Format in Madrid statt. Das alte Turnier sei nicht mehr attraktiv und kaum zu vermarkten gewesen, sagt Piqué. Kaum jemand auf der Welt habe 2017 vom Endspiel zwischen Frankreich und Belgien Notiz genommen, außer in den Teilnehmerstaaten selbst.

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