https://www.faz.net/-gtl-t0r9

Ausverkauf beim Absteiger : Juventus verliert auch Ibrahimovic

  • Aktualisiert am

Schnürt seine Schuhe ab sofort für Inter: Zlatan Ibrahimovic Bild: AP

Nach dem Zwangsabstieg in die Serie B verläßt mit Zlatan Ibrahimovic der sechste Spieler den italienischen Rekordmeister. Inter Mailand, neuer Arbeitgeber des schwedischen Nationalspielers, rüstet dagegen weiter auf.

          1 Min.

          Der schwedische Fußball-Nationalspieler Zlatan Ibrahimovic verläßt nach italienischen Medienberichten Juventus Turin und wechselt zu Inter Mailand. Der 24 Jahre alte Angreifer unterschrieb einen Vierjahresvertrag beim italienischen Meister, der für den umworbenen Stürmer 24,8 Millionen Euro Ablöse an die Turiner überweist. Der Wechsel ist der bisher teuerste Transfer in der aktuellen Wechselperiode in Italien.

          Juventus war im Zuge des Manipulationsskandals in Italien zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt und zudem der Meistertitel aberkannt worden. Ibrahimovic schon der sechste Spieler, der den Rekordmeister verläßt. Zuvor hatten sich bereits Fabio Cannavaro, Patrick Vieira, Lilian Thuram, Gianluca Zambrotta und Emerson neue Vereine gesucht.

          Inter Mailand mit vier namhaften Neuzugängen

          Ibrahimovic war 2004 für 19 Millionen Euro von Ajax Amsterdam nach Turin gekommen. In 41 Länderspielen erzielte er 18 Tore. An der Mailänder Börse fiel die Juve-Aktie nach Bekanntwerden des Transfers um 1,4 Prozent auf 1,92 Euro.

          Ibrahimovic folgt Patrick Vieira

          Inter Mailand hat dagegen innerhalb kurzer Zeit seinen Kader hochkarätig verstärkt. Vor Ibrahimovic verpflichteten die Mailänder bereits den italienischen Weltmeister Fabio Grosso (US Palermo), den französische Nationalspieler Vieira (Juventus Turin) und auf Leihbasis den argentinischen Stürmer Hernan Crespo (FC Chelsea).

          Weitere Themen

          Rhein-Derby vor leeren Rängen Video-Seite öffnen

          Düsseldorf gegen Köln : Rhein-Derby vor leeren Rängen

          Am Wochenende trifft Fortuna Düsseldorf auf den 1. FC Köln. Doch auch das Rhein-Derby muss in dieser Saison ohne die Fans stattfinden. Doch auch als Geisterspiel sei das Aufeinandertreffen der beiden Vereine etwas Besonderes, wie beide Trainer beteuerten.

          Topmeldungen

          Ministerpräsident Bodo Ramelow

          Thüringens Vorstoß : Ramelow verteidigt seinen Corona-Kurs

          „Wir müssen aus dem Krisenstatus raus“, sagt Thüringens Ministerpräsident Ramelow. Bayerns Innenminister Herrmann nennt dessen Lockerungskurs „unverantwortlich“ – und droht vage mit Gegenmaßnahmen.
          Proteste gegen das in Peking geplante „Sicherheitsgesetz“ für Hongkong: Eine Demonstrantin gestikuliert gegenüber Polizeikräften im Hongkonger Geschäftsviertel von Causeway Bay.

          China gegen Hongkong : Ein Land, ein System

          China versucht mit aller Macht, was bislang stets misslungen ist: Hongkong dauerhaft ruhigzustellen. Peking fordert damit auch Washington heraus.
          Entscheiden ist die Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Hier heißt das Gebot der Stunde nicht Altersvorsorge, sondern Risikoabsicherung und Eigenheimfinanzierung.

          Die verlorenen Jahre : Was Gutverdiener finanziell oft falsch machen

          Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.