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Genervter Aubameyang : „Herr Watzke, Sie sind solch ein Clown“

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Da war noch alles besser: Hans-Joachim Watzke (links) und Pierre-Emerick Aubameyang Bild: Picture-Alliance

Borussia Dortmunds Geschäftsführer stichelt gegen den früheren Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Der habe zwar ein volles Konto, aber spiele nicht mehr in der Champions League. Der Konter fällt heftig aus.

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          Fußballspieler Pierre Emerick Aubameyang hat mit einem heftigen Konter auf die Aussagen von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke reagiert. „Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber rede, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe“, begann der Stürmer vom FC Arsenal seinen Tweet. „Herr Watzke, Sie sind solch ein Clown.“ Watzke hatte gegen Aubameyang, der von 2013 bis 2018 für den BVB spielte, in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gestichelt.

          „Klar ist es schwer, einen Spieler angesichts solcher Summen zu halten. Manche gehen dann wegen dieses Geldes zu Klubs, wo sie jahrelang nicht mehr Champions League spielen“, sagte Watzke. Arsenal ist wie im vergangenen Jahr derzeit nur für die Europa League qualifiziert. „Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig.“

          Aubameyang war im Januar 2018 nach London gewechselt. Vorausgegangen war eine Suspendierung wegen schlechter Trainingsleistungen und Disziplinlosigkeiten. Offenbar wollte der Stürmer aus Gabun seinen Transfer erzwingen. Was ihm schließlich auch gelang. Dortmund bekam eine Ablösesumme von 63,75 Millionen Euro. Nun schrieb er weiter in seiner Antwort auf Watzkes aktuelle Aussagen: „Ich erinnere mich, als Sie sagten, dass Ousmane (Dembélé, Anmerkung der Redaktion) niemals verkauft wird, dann haben Sie mehr als 100 Millionen Euro gesehen und waren der Erste, der das Geld nahm. Sprechen Sie nicht über Geld. Lassen Sie mich bitte in Ruhe!“

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