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FA Cup in England : Arsenal gewinnt dank Aubameyang gegen Chelsea

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Verdienter Sieg des FC Arsenal: Pierre-Emerick Aubameyang darf den FA Cup tragen. Bild: AFP

Der frühere Dortmunder Aubameyang hat den englischen Rekordsieger FC Arsenal zum 14. Triumph im FA-Cup geführt. Mit zwei Toren entschied er das Finale des ältesten Fußball-Pokalwettbewerbs der Welt gegen den FC Chelsea.

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          Der FC Arsenal ist zum 14. Mal englischer Fußball-Pokalsieger. Dank zweier Tore des früheren Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang setzten sich die Gunners im FA-Cup-Finale am Samstag mit 2:1 (1:1) gegen den Lokalrivalen FC Chelsea durch. Nach dem enttäuschenden achten Platz in der Premier League zog Arsenal damit zumindest noch in die Europa League ein.

          Aubameyang glich per Foulelfmeter aus (28.) und sorgte nach der Pause für die Entscheidung (67.). Sein ehemaliger BVB-Teamkollege Christian Pulisic hatte Chelsea bereits in der fünften Minute in Führung gebracht. Die Blues um Nationalspieler Antonio Rüdiger, die in der Schlussphase Mateo Kovacic mit Gelb-Rot verloren (73.), verpassten einen erfolgreichen Abschluss der erfolgreichen Debütsaison der Klublegende Frank Lampard auf der Trainerbank. Als Vierter hatten sie sich aber bereits für die Champions  League qualifiziert.

          Nach dem frühen Rückstand brauchte Arsenal eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Mit seiner Geschwindigkeit und seiner Kaltschnäuzigkeit sorgte Aubameyang für den Ausgleich. Cesar Azpilicueta konnte den Gabuner nur mit einem Griff an die Schulter stoppen. Den Elfmeter, der auch dem Videobeweis standhielt, verwandelte Aubameyang souverän.

          Beinahe hätte es kurz vor der Pause einen weiteren Strafstoß für die Gunners gegeben, Nicolas Pepe kam aber knapp vor dem Strafraum zu Fall. Der Freistoß von Alexandre Lacazette strich am Pfosten vorbei. Aubameyang belohnte Arsenal im zweiten  Durchgang für die Leistungssteigerung mit dem Siegtor.

          Siegtreffer von Aubameyang in der 67. Minute.

          Zum Chelsea-Tross im leeren Wembley-Stadion gehörte bereits Nationalspieler Timo Werner, der für 53 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Blues wechselte. Der 24-Jährige, der auf das Finalturnier der Champions League mit den Sachsen verzichtet, ist für seinen neuen Klub aber noch nicht spielberechtigt.

          Bei Arsenal zählte Mesut Özil wieder nicht zum Kader. Der Weltmeister von 2014, der noch ein Jahr in London unter Vertrag steht, stand nach der Coronapause noch nicht eine Minute auf dem Platz. Auch Shkodran Mustafi fehlte nach einer Oberschenkel-OP.

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