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Zweite Bundesliga : Kramny übernimmt die abstiegsbedrohte Arminia

  • Aktualisiert am

Künftig ein Armine: Trainer Jürgen Kramny Bild: dpa

Fast vier Wochen nach der Entlassung von Rüdiger Rehm hat der Zweitligaklub aus Bielefeld wieder einen Cheftrainer. Jürgen Kramny soll die Arminia vor dem Abstieg in die Dritte Liga bewahren.

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          Jürgen Kramny ist neuer Trainer beim Fußball-Zweitligaklub Arminia Bielefeld. Der ehemalige Chefcoach des Bundesliga-Absteigers VfB Stuttgart leitete am Dienstagmorgen die erste Übungseinheit auf dem Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße. Der 45 Jahre alte Kramny wird Nachfolger des bereits am 22. Oktober beurlaubten Rüdiger Rehm, der die Arminia zu Saisonbeginn übernommen hatte.

          „Ich habe Arminia Bielefeld als Trainer und Spieler immer als einen spannenden Verein mit einer tollen Atmosphäre bei seinen Heimspielen wahrgenommen und freue mich auf diese neue Herausforderung“, sagte Kramny bei seiner Vorstellung am Dienstag auf dem Trainingsgeländer der Arminia. „Es wird für uns in den kommenden Wochen und Monaten sehr darauf ankommen, dass wir Geschlossenheit zeigen und an einem Strang ziehen. Dann können wir unser gemeinsames Ziel erreichen.“

          Tabellenvorletzter mit acht Punkten

          Kramny bekommt einen Vertrag bis Saisonende. Sollte er mit der Mannschaft den Klassenverbleib schaffen, verlängert sich der Kontrakt um ein weiteres Jahr. Der zuletzt von Carsten Rump betreute Tabellenvorletzte Bielefeld bestreitet sein erstes Pflichtspiel mit Kramny an diesem Freitag (18.30 Uhr / live auf Sky und im Zweitligaticker auf FAZ.NET) gegen den Tabellendritten 1. FC Heidenheim.

          Dabei wird die Aufgabe für den neuen Trainer nicht einfach: Nach zwölf Spieltagen liegt die Mannschaft mit einem Sieg und acht Punkten nur zwei Zähler vor dem Tabellen-Schlusslicht aus St. Pauli. Besser sieht es dagegen im DFB-Pokal aus: Nach Siegen bei RW Essen und Dynamo Dresden steht die Arminia im Achtelfinale und gastiert im Februar beim Regionalligaklub Astoria Walldorf. Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi bezeichnete Kramny als akribischen Arbeiter, der „voller Ehrgeiz und Tatendrang“ sei. Arabi: „Wir sind überzeugt, dass er der richtige Cheftrainer für unseren weiteren Weg ist.“

          Die Trainersuche bei der Arminia hatte sich über mehrere Wochen hingezogen. Nach der Entlassung von Rüdiger Rehm feierte der beförderte Nachwuchs-Trainer Rump zwei wichtige Siege mit den Bielefeldern, durfte den Verein aufgrund fehlender Lizenzen nicht weiter als Chefcoach betreuen und wird künftig als Ko-Trainer arbeiten. In der Folge war sich der DSC angeblich bereits fast mit Holger Stanislawski und Maik Walpurgis einig, beide sollen aber nicht die Zustimmung des Aufsichtsrates erhalten haben. Zumindest für Walpurgis dürfte das kein Problem gewesen sein: Er trainiert nun den abstiegsbedrohten Bundesligaklub aus Ingolstadt.

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