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Copa America : Argentinien siegt und siegt und siegt

  • Aktualisiert am

Argentinien hat einiges zu bejubeln bei der Copa America. Bild: AFP

Drittes Spiel, dritter Sieg: Argentinien gibt sich in der Vorrunde keine Blöße bei der Copa America. Nun stehen die Partien im Viertelfinale fest. Nicht mehr dabei sind Brasilien – und Trainer Carlos Dunga.

          3 Min.

          Argentinien hat seine Favoritenrolle bei der Copa America Centenario unterstrichen. Zum Vorrundenabschluss kam der Vizeweltmeister am Dienstag (Ortszeit) in Seattle zu einem mühelosen 3:0 gegen Bolivien. Trainer Gerardo Martino konnte sich sogar den Luxus erlauben, Lionel Messi erst in der zweiten Halbzeit zu bringen.

          Doch auch ohne ihren Superstar hatte die Albiceleste zur Pause durch Treffer von Erik Lamela, Ezequiel Lavezzi und Victor Cuesta bereits mit 3:0 geführt. Argentinien gewann als einziges Team alle drei Gruppenspiele. Zuvor hatte sich Titelverteidiger Chile durch einen 4:2-Erfolg gegen Panama als achtes und letztes Team für das Viertelfinale qualifiziert.

          „Die Leute wollen ihn sehen, überall auf der Welt bezahlen sie dafür, und er muss damit klarkommen. Manchmal muss er spielen und manchmal sitzt er auf der Bank“, meinte Martino in Anspielung auf Messi. Der fünfmalige Weltfußballer des Jahres, der beim 5:0 im zweiten Gruppenspiel gegen Panama innerhalb von 19 Minuten einen Hattrick erzielte, wurde im ersten Durchgang von den Fans gefeiert und hatte sichtlich Spaß, das Spiel seiner Mannschaft als Reservist zu verfolgen.

          Nach seiner Einwechslung hatte der 28-Jährige seine beste Szene, als er per Freistoß aus fast 30 Metern knapp den Torwinkel verfehlte. „Er hat sich gegenüber dem letzten Spiel gesteigert. Da hat er 30 Minuten gespielt, diesmal waren es 45, und er ist selbstbewusster. So werden wir weitermachen“, meinte Martino.


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          Messi bekam so viel Einsatzzeit wie seit seinem letzten Spiel für den FC Barcelona am 22. Mai im spanischen Pokalfinale gegen den FC Sevilla nicht mehr. Doch auch mit ihm als Teilzeitarbeiter war Argentiniens dritter Sieg bei dieser Copa nie in Gefahr. Martinos Mannschaft hatte 86,1 Prozent Ballbesitz.

          Zur nächsten Partie fliegt sie quer über den Kontinent nach Massachusetts. In Foxborough treffen Messi und Co. am Samstag auf die bisherige Überraschungsmannschaft Venezuela. Im Football-Stadion der New England Patriots wollen sie den nächsten Schritt machen, um die Titel-Tristesse zu beenden. Denn trotz vieler großer Namen und mitunter grandioser Spiele, hat Argentinien seit dem Copa-Triumph 1993 keine große internationale Meisterschaft mehr gewonnen.

          Titelverteidiger Chile hat sich gegen Panama für den Viertelfinal-Klassiker gegen Mexiko warm geschossen. Vor allem der Hoffenheimer Eduardo Vargas zeigte seine Torjäger-Qualitäten und traf beim 4:2 gegen Panama ebenso doppelt wie Alexis Sanchez. In den weiteren K.o.-Runden-Duellen treffen Jürgen Klinsmanns Amerikaner auf Ecuador, Peru spielt gegen Kolumbien. Rekordweltmeister Brasilien hatte das Viertelfinale ebenso überraschend verpasst, wie Copa-Rekordgewinner Uruguay.

          Nach der Entlassung von Carlos Dunga als brasilianischer Nationaltrainer heißt sein wahrscheinlicher Nachfolger Tite. Der Trainer des aktuellen brasilianischen Meisters SC Corinthians Paulista ist am Dienstagabend in einem Flugzeug des nationalen Fußballverbands CBF zum Treffen mit dem Vorstand nach Rio de Janeiro gereist. Die Vertragsverhandlungen seien fortgeschritten, es gehe noch um Details, berichtete die brasilianische Sportzeitung „Lance“ unter Berufung auf CBF-Kreise. Bei den Olympischen Spielen im eigenen Land strebt Brasilien in wenigen Wochen sein erstes Gold im Fußball an.

          Meus cinco minutos no Brasil foram suficientes para perceber que meu post/desabafo no Instagram tinha tido uma repercussão negativa, gigante por aqui. O que ouvi das pessoas que me receberam no aeroporto foi que eu "me excedi"... Admito... Sim, eu "me excedi. PEDIR DESCULPAS a todos os que se sentiram ofendidos é o mínimo que posso fazer. Escrevi aquilo após o resultado do Brasil contra o Peru, e fiquei muito chateado com a eliminação e revoltado com as palavras que ouvi e li dirigidas aqueles atletas, afinal sou parte daquele grupo. Há uma minoria que também "se excede" com o microfone ou a caneta em mãos, mas como disse, é uma minoria. Mirei em meia dúzia e acertei em milhares, milhões... Acabei de ler um artigo do Renato Rodrigues, da ESPN, com o título 'Neymar expôs o "nós contra eles", que não é bom para ninguém no futebol brasileiro'. Concordo com ele. Essa discussão não é boa para o nosso futebol e sem querer caí na armadilha. A camisa amarela é muito vitoriosa e para voltarmos a vencer precisamos estar juntos e principalmente nos respeitarmos e conhecermos as dificuldades uns dos outros. E no meu post faltei com o respeito com todos, jornalistas e fãs. Agora é pedir desculpas e seguir em frente, aproveitar o restante de minhas férias e daqui a pouco começar a preparação para as Olimpíadas. É o nosso objetivo agora.

          Ein von Nj 🇧🇷 👻 neymarjr (@neymarjr) gepostetes Foto am



          Der brasilianische Star Neymar hat sich derwiel für seine deutlichen Worte gegen Kritiker der Seleção entschuldigt. „Ich habe es übertrieben“, schrieb der Offensivspieler vom FC Barcelona am Dienstag (Ortszeit) bei Instagram. „Mich bei allen zu entschuldigen, die sich gekränkt gefühlt haben, ist das Mindeste, was ich tun kann.“ Er habe sich Journalisten und Fans gegenüber respektlos verhalten. Nach dem Ausscheiden Brasiliens hatte Neymar bei der Foto-Plattform geschrieben: „Jetzt wird sich ein Haufen A.... zu Wort melden, um Sch... zu reden.“ An seine Mannschaftskollegen gerichtet, fügte er hinzu: „Ich bin Brasilianer und stehe zu euch.“

          „Meine fünf Minuten in Brasilien haben gereicht, um mir klar zu werden, dass mein Post/Dampf-Ablassen bei Instagram hier eine riesige negative Resonanz hatte“, teilte er nun nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub in Las Vegas mit, wo er an einem professionellen Poker-Turnier teilgenommen hatte. Neymar war bei der Copa América Centenario nicht dabei, weil ihn Barcelona nur entweder für den Kontinentalwettbewerb oder für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro freigeben wollte.

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