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Aktionsplan gegen Gewalt : Scharfe Strafen im Amateurfußball

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Der niederländische Fußballbund legt einen Aktionsplan gegen Gewalt im Amateurfußball und für mehr Sportlichkeit vor. Auslöser war der Tod eines Schiedsrichters.

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          Der gewaltsame Tod eines Fußball-Schiedsrichters in den Niederlanden hat erhebliche Konsequenzen für Amateurspieler nach sich gezogen. Der niederländische Fußballbund (KNVB) legte am Mittwoch einen Aktionsplan gegen Gewalt im Amateurfußball und für mehr Sportlichkeit vor. Demnach gelten vom 1.Juli an strengere Strafen und Kontrollen.

          Spieler müssen bei einer Gelben Karte für zehn Minuten das Spielfeld verlassen. Alle B-Jugendspieler müssen zudem ein Examen über die Spielregeln ablegen. Die Regelverschärfung soll für alle Ligen unterhalb der höchsten Amateurklasse gelten. Bei Sperren im Jugendbereich von neun Monaten und bei den Erwachsenen von 18 Monaten müssen die Betroffenen einen Kurs zum Thema „Sport und Aggression“ belegen.

          Der KNVB will auch Vereine, in denen es häufiger Gewaltvorfälle gibt, eingehender kontrollieren. Mit den neuen Maßnahmen reagierte der KNVB auf den Tod eines Schiedsrichters im Dezember, der nach einer Prügelattacke von Jugendspielern gestorben war.

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