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Afrika-Cup : Debakel für WM-Gastgeber Südafrika

  • Aktualisiert am

Auch in der letzten Vorrundenpartie kann Südafrika nicht gewinnen Bild: REUTERS

Zwei Jahre vor der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land geht der Afrika-Cup für die südafrikanische Nationalmannschaft mit einem kompletten Debakel zu Ende. Das Team konnte auch sein letztes Gruppenspiel nicht gewinnen.

          Die Fußball-Nationalmannschaften von Tunesien und Angola komplettieren das Viertelfinale beim 26. Afrika-Cup in Ghana. Die beiden punktgleichen Mannschaften trennten sich zum Vorrundenabschluss in der Gruppe D 0:0 und ließen damit Südafrika und Senegal hinter sich, die 1:1 (1:1) spielten.

          Tunesien trifft nun am Montag (21.30 Uhr) auf Kamerun mit dem deutschen Trainer Otto Pfister. Angola, das bei seiner vierten Teilnahme erstmals die Vorrunde überstand, muss in der Runde der letzten Acht ebenfalls am Montag (18.00 Uhr) in Kumasi gegen Rekordsieger Ägypten antreten.

          Obwohl Tunesien und Angola nach zuvor je einem Sieg und einem Unentschieden ein weiteres Remis reichte, bemühten sich beide Teams um den Gruppensieg. Armine Chermiti hatte in der Anfangsphase gleich mehrere gute Chancen für die Nordafrikaner, aber auch Angolas Manucho prüfte Torhüter Hamdi Kasraoui. Die Tunesier, Afrikameister von 2004, spielen nun weiter in Tamale und sparen sich die Reisestrapazen.

          Senegal suspendiert drei Spieler

          Der kommende WM-Gastgeber Südafrika ging durch Elrio van Heerden (13.) zunächst in Führung, doch Henri Camara (36.) glich für den Senegal aus. Damit muss Südafrika zwei Jahre vor dem großen Turnier in der Heimat ohne einen Sieg die Heimreise antreten. Bei den „Löwen von Teranga“ hatte Trainer Lamine Ndiaye kurzfristig drei Spieler aussortiert: Nach einem Disko-Ausflug verzichtete der ehemalige Co-Trainer, der den Posten kurzfristig vom zurückgetretenen Polen Henri Kasperczak übernommen hat, auf Kapitän El Hadj Diouf, Torhüter Tony Sylva und Ousmane Ndoye.

          Zuvor hatten sich bereits die von dem früheren Bundestrainer Berti Vogts betreuten Nigerianer, das von Otto Pfister trainierte Team von Kamerun, Gastgeber Ghana, Guinea, die Elfenbeinküste und Ägypten das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Im Kampf um den Einzug in das Halbfinale trifft Vogts an diesem Sonntag (18.00 Uhr) mit Nigeria auf Gastgeber Ghana. Kamerun und Pfister müssen sich am Montag mit Tunesien auseinandersetzen.

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