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4:1 im DFB-Pokal : Leverkusen schmeißt Aachen raus

  • Aktualisiert am

Erfolgreich in Aachen: Leverkusens Kevin Volland (links) und Mitspieler Wendell Bild: EPA

Aufatmen bei Bayer: Im rheinischen Derby setzt sich der Bundesligaklub durch und zieht in die zweite Pokalrunde ein. Doch Alemannia Aachen wehrt sich lange.

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          Bayer Leverkusen hat mit viel Mühe die erste Runde im DFB-Pokal überstanden. Der Champions-League-Teilnehmer setzte sich nach einem harten Stück Arbeit mit 4:1 (2:0) beim Regionalligaverein Alemannia Aachen durch und offenbarte dabei eine Woche vor dem Bundesligastart gegen Aufsteiger SC Paderborn noch viele Mängel.

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          „Der Anfang war ein bisschen zäh“, sagte Bayer-Sport-Geschäftsführer Rudi Völler, „am Ende haben wir aber souverän gewonnen. Nur das zählt.“ Peter Hackenberg per Eigentor (19.), Ersatzkapitän Kevin Volland (39.), Leon Bailey (72.) und Kai Havertz (88.) machten den Erfolg der Gäste perfekt. Für die Alemannia traf beim Pokalcomeback nach sieben Jahren Stipe Batarilo-Cerdic (57.).  „Wir wissen, dass wir es besser können“, äußerte Volland, „gegen Paderborn müssen wir eine Schippe drauflegen, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen.“

          Nach zuvor sieben Testspielen in Folge ohne Sieg merkte man der Werkself zunächst die Verunsicherung an. Vor 30.861 Zuschauern am Tivoli hatten die Hausherren dann in der 10. Minute auch folgerichtig die erste gute Möglichkeit durch David Mikel Bors, der aber knapp das Ziel verfehlte. Bayer-Torwart Ramazan Özcan, der den erkrankten Stammkeeper Lukas Hradecky ersetzte, wäre machtlos gewesen. Fünf Minuten später gab auf Leverkusener Seite der in Aachen geborene Nationalspieler Havertz den ersten Warnschuss ab. Der Bayer-Star blieb ansonsten in seiner Heimatstadt ungewohnt unauffällig.

          Nach einer Hereingabe von Wendell unterlief dann Hackenberg das Missgeschick zur Bayer-Führung. Der gute Alemannia-Schlussmann Ricco Cymer war chancenlos. Die Gäste hatten nach dem 2:0 durch Volland, der für den verletzten Lars Bender die Spielführerbinde trug, zunächst alles im Griff und ließen Ball und Gegner laufen.

          Nach der Pause brachte sich Bayer durch eigene Überheblichkeit aber selbst noch mal in Schwierigkeiten. Nachdem Batarilo-Cerdic zunächst Özcan mit einem Freistoß zu einer Glanztat gezwungen hatte, ließ der gebürtige Kroate dem Bayer-Torwart wenig später keine Chance. Leverkusen hatte zwar auch in der Folge  bedeutend mehr Spielanteile als die Amateure, musste aber bis zum Ende zittern.

          In den beiden früheren Hoffenheimern Nadim Amiri und Kerem Demirbay hatte Bayer-Trainer Peter Bosz nur zwei Neuzugänge in seiner Startelf aufgeboten. Während Demirbay gleich Chef im Ring war, zeigte Amiri in seinem ersten Pflichtspiel für Bayer Licht und Schatten.

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