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Spektakel in dritter Liga : Würzburg-Aufstieg in letzter Minute, Ingolstadt in Relegation

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In der kommenden Saison zweitklassig: die Würzburger Kickers um Trainer Michael Schiele, hier im August 2019 Bild: dpa

Erst in der Nachspielzeit entscheidet sich das Aufstiegsrennen der dritten Liga zwischen den Würzburger Kickers und dem FC Ingolstadt. Auch im Tabellenkeller geht es dramatisch zu.

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          Die Würzburger Kickers kehren nach drei Jahren in die zweite Fußball-Bundesliga zurück. Die Mannschaft von Trainer Michael Schiele machte den Aufstieg durch das 2:2 (1:1) gegen den Halleschen FC in einem packenden Saisonfinale der dritten Liga perfekt und folgt Eintracht Braunschweig. Der FC Ingolstadt sicherte den Relegationsplatz und trifft im Hinspiel am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF, DAZN und Amazon Prime) auf den 1. FC Nürnberg.

          Ingolstadt gewann zwar 2:0 (0:0) im Derby bei 1860 München, den Aufstiegsplatz eroberte aber Würzburg dank eines späten Treffers von Sebastian Schuppan per Handelfmeter (90.+3). „Jetzt ist die Mission beendet. Jetzt kann ich mich in Ruhe zurückziehen“, sagte der Kapitän bei MagentaSport. Trainer Schiele sah in dem dramatischen Spiel „das Drehbuch der ganzen Saison. Ich bin phänomenal stolz.“

          Auch die Mannschaft von Trainer Tomas Oral hat weiter die Chance auf die Rückkehr nach einem Jahr in Liga zwei. Die Meisterschaft sicherten sich die Top-Talente von Bayern München II, die allerdings nicht aufstiegsberechtigt sind. Die Reserve des Rekordmeisters bliebt trotz des 0:1 (0:0) beim 1. FC Kaiserslautern auf Rang eins.

          Als vierter und letzter Absteiger muss der Chemnitzer FC den Weg in die Regionalliga antreten. Die Sachsen verpassten trotz des 4:2 (0:0) gegen Hansa Rostock hauchdünn den Klassenverbleib. Im Fernduell um den Nichtabstieg genügte dem FSV Zwickau dank der um einen Treffer besseren Tordifferenz ein 0:0 bei Waldhof Mannheim.

          Die Verfolger im Aufstiegsrennen gingen im engen Saisonfinale leer aus. Herbstmeister MSV Duisburg gewann zwar mit 4:0 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching, bleibt allerdings wie Rostock und die Münchener Löwen ein weiteres Jahr drittklassig.

          Die mit der besten Ausgangslage in den Spieltag gestarteten Würzburger kamen durch Luca Pfeiffer (42.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Pascal Sohm (37.) und Julian Guttau (54.) trafen für Halle, ehe Schuppan für den späten Jubel sorgte.

          Der frühere Bundesliga-Profi Maximilian Beister (49.) und Eckert Ayensa (82.) sicherten Ingolstadt mit ihren Toren im Derby bei den Sechzigern die Relegation. Die Braunschweiger, die den Aufstieg bereits am vergangenen Mittwoch eingetütet hatten, verloren 3:4 (1:3) beim SV Meppen und beendeten die Saison auf dem dritten Tabellenplatz.

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