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2. Fußball-Bundesliga : Union Berlin übernimmt Spitze

  • Aktualisiert am

Besser nicht hingucken: Duisburgs Chinedu Ede spielte mit Maske Bild: dpa

Mit einem 1:1 in Koblenz übernahm Berlin die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga. Bielefeld gewann das Verfolger-Duell in Duisburg 3:0. Eine 1:5-Klatsche kassierte Absteiger Cottbus bei Aufsteiger Paderborn.

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          Aufsteiger Union Berlin hat beim turbulenten Auftakt des 6. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung an die Tabellenspitze geschafft. Der Hauptstadt-Club erkämpfte am Freitagabend durch ein spätes Freistoßtor von Matthias Mattuschka wenigstens einen Zähler beim 1:1 (0:1) bei der TuS Koblenz. Mit 14 Punkten schoben sich die „Eisernen“ am FC St. Pauli (13) vorbei, der am Sonntag im Top-Spiel den 1. FC Kaiserslautern (11) empfängt.

          Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld setzte sich im Verfolger-Duell beim MSV Duisburg deutlich mit 3:0 (1:0) durch und rückte zumindest vorübergehend mit zwölf Punkten auf Rang drei vor. Einen weiteren herben Rückschlag erlitt Energie Cottbus: Der Bundesliga- Absteiger verlor beim Aufsteiger SC Paderborn mit 1:5 (1:3) und verpasste durch das Debakel zunächst einmal den Anschluss nach oben.

          In Karlsruhe feierte der neue Trainer Markus Schupp beim 2:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt dank der Tore von Matthias Langkamp (52.) und Alexander Iaschwili (75.) vier Tage nach dem 4:2 in Cottbus seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel. Mit zehn Punkten stellte der Bundesliga-Absteiger den Anschluss an die Spitzenplätze her.

          Durcheinander zur Tabellenspitze: die weißen Berliner gegen die schwarzen Koblenzer

          Cottbus verschoss sogar noch einen Strafstoß

          Shefki Kuqi sah nach seinem vierten Saisontor lange Zeit wie der Matchwinner für die Koblenzer gegen Berlin aus. Bereits in der 12. Spielminute hatte er mit einem abgefälschten Schuss getroffen. Das 1:1 gelang Mattuschka (77.) mit einem Freistoß in die Torwart-Ecke.

          In Duisburg gab es viele Pfiffe für MSV-Trainer Peter Neururer und seine Mannschaft, die gegen Bielefeld sang- und klanglos unterging. Oliver Kirch brachte die Ostwestfalen nach einem feinen Pass von Rüdiger Kauf in Führung (35.). Nach der Pause sorgte der nun schon sechsfache Saison-Torschütze Giovanni Federico mit einem Doppelschlag (66./69.) für die Entscheidung. „Wir haben keine Körperspannung auf den Platz gebracht. Ich glaube, wir wollten nicht“, kommentierte der restlos bediente MSV-Torhüter Tom Starke.

          Turbulent ging es in Paderborn zu. Stanislaw Angelow brachte Cottbus zwar früh in Führung (14.), aber Mahir Saglik (17./Foulelfmeter), Gaetano Manno (27.), Daniel Brückner (41.), Sören Brandy (84.) und Frank Löning (88.) sorgten mit ihren Toren doch noch für ein Debakel der Lausitzer. In der 32. Minute scheiterte der Cottbuser Emil Jula beim Stand von 1:2 mit einem schwach geschossenen Strafstoß an Paderborns Torhüter Daniel Masuch.

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