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Vier verletzte Polizisten : Randale in Rostock

  • Aktualisiert am

Die Anhänger des FC Hansa Rostock unterstützen ihre Mannschaft stimmungsvoll. Doch einige respektieren die Grenzen des Erlaubten nicht. Bild: Picture-Alliance

Rund um das Spiel von Hansa Rostock gegen Schalke 04 kommt es zu Ausschreitungen auf dem Vorplatz des Ostseestadions. Zehn Strafanzeigen kassieren Anhänger beider Vereine.

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          Bei heftigen Fan-Ausschreitungen rund um das Zweitligaspiel des FC Hansa Rostock gegen den FC Schalke 04 sind vier Polizeibeamte verletzt worden. Wie die Polizeiinspektion Rostock am Sonntag mitteilte, musste ein Beamter zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Zudem geriet bei Randale nach Spielende auf dem Vorplatz des Ostseestadions, bei der Steine und Pyrotechnik geworfen wurden, ein Polizeiwagen in Brand, ein weiterer wurde beschädigt.

          Mehr als zehn Strafanzeigen wurden aufgenommen, unter anderem wegen Landfriedensbruch, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Raub, räuberischer Erpressung, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen sowie Besitz von Betäubungsmitteln.

          Die erste Begegnung zwischen Hansa und Schalke seit 13 Jahren wurde im Vorfeld als Risikospiel eingestuft. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 1200 Beamten und Beamtinnen im Einsatz. Bereits am Mittag hatten sich insgesamt etwa 300 Hansa- und Schalke-Anhänger am Warnemünder Leuchtturm-Vorplatz Auseinandersetzungen geliefert. Kurz vor Ende des Spiels, das die Schalker mit 2:0 gewannen, wurden im Bereich hinter der Südtribüne Polizeikräfte mit Steinen beworfen. Dabei wurde ein Beamter verletzt.

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