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2. Bundesliga : Aalen und Karlsruhe gewinnen, Berlin spielt unentschieden

  • Aktualisiert am

Aalens Manuel Junglas (links) jubelt nach dem Tor zum 2:0 mit Andre Hainault Bild: dpa

Mit seinem Sieg gegen St. Pauli hat der VfR Aalen in der 2. Fußball-Bundesliga den nächsten Favoriten geärgert. Für den FSV Frankfurt ist der Fehlstart nach der Niederlage gegen den Karlsruher SC perfekt. Und Union Berlin verpasst den Sieg.

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          Der VfR Aalen hat in der 2. Fußball-Bundesliga den nächsten Favoriten geärgert. Die Mannschaft von Trainer Stephan Ruthenbeck gewann am Freitagabend mit 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli und schaffte damit bereits den zweiten Achtungserfolg nach dem 0:0 zum Saisonauftakt bei RB Leipzig. Die Tore vor 9583 Zuschauern schossen Nejmeddin Daghfous in der 13. und Manuel Junglas in der 70. Minute. Der Sieg der Aalener war hochverdient.

          Schon in der ersten Halbzeit war der VfR gegen ganz schwache Hamburger klar überlegen. Einziges Manko: Die Gastgeber ließen nach der frühen Führung zahlreiche Chancen ungenutzt und verpassten somit eine frühzeitige Entscheidung. St. Pauli präsentierte sich sehr zweikampfschwach und desorganisiert und wurde auch nach dem Wechsel nur ein wenig besser. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Neuzugang Ante Budimir in der 66. Minute per Kopfball. Wenig später machte Junglas mit einem abgefälschten Schuss alles klar.

          Fehlstart des FSV Frankfurt

          In der Begegnung zwischen dem FSV Frankfurt und dem Karlsruher SC haben drei Tore des früheren FSV-Stürmers Ilian Micanski den Fehlstart der Frankfurt in der 2. Fußball- Bundesliga perfekt gemacht. Beim 3:2 (3:2)-Sieg des Karlsruher SC am Bornheimer Hang war der Bulgare am Freitagabend der überragende Mann.

          Nach dem frühen 0:1 in der 11. Minute und dem prompten Ausgleich durch Edmond Kapllani (16.) legte Micanski die Tore zum 1:2 (18.) und 1:3 (41.) nach. In der Saison 2011/12 schoss der Achtundzwanzigjährige noch neun Tore in nur 15 Spielen für den FSV. Abermals Kapllani brachte die ideenlosen Frankfurter per Foulelfmeter nur noch auf 2:3 heran (45.). Pikant dabei: Auch der Stürmer aus Albanien traf gegen seinen früheren Club, er spielte früher jahrelang für den KSC.

          Die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel verschuldete der FSV vor allem durch ein miserables Abwehrverhalten. Vor dem ersten Gegentor behinderten sich Björn Schlicke und Tom Beugelsdijk gegenseitig. Vor dem zweiten griff niemand Micanski an. Der KSC vergab in der zweiten Halbzeit zahlreiche Chancen für einen noch höheren Sieg.

          Berlin spielt unentschieden

          In der dritten Partie des Freitagabends hat der 1. FC Union Berlin den erhofften Sieg im ersten Heimspiel der neuen Saison verpasst. Gegen Fortuna Düsseldorf mussten sich die Berliner am Freitagabend mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben. Kapitän Damir Kreilach (64. Minute) rettete den Gastgebern bei der Pflichtspiel-Premiere von Trainer Norbert Düwel im Stadion An der alten Försterei immerhin einen Punkt. Michael Liendl hatte die Düsseldorfer in Führung gebracht (35.).

          Die Berliner warten seit dem 31. März auf drei Punkte vor eigenem Publikum, bleiben in einem Heimspiel gegen die Fortuna aber seit 2007 ungeschlagen. Die Elf von Trainer Düwel, der in seiner Startelf abermals auf den früheren Kapitän Torsten Mattuschka verzichtete, hat nach zwei Unentschieden wie die Rheinländer zwei Punkte verbucht.

          Mit einer gelungenen Angriffsaktion überwanden die Düsseldorfer noch in der ersten Halbzeit die Union-Defensive. Im Strafraum frei stehend traf Mittelfeldspieler Liendl vor 20.562 Zuschauern per Linksschuss. Als die Gastgeber mehr in die Offensive investierten, glich der Kroate Kreilach nach einem Eckball aus. In der Nachspielzeit knallte ein Freistoß von Düsseldorfs Sergio da Silva Pinto an die Latte.

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