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2:0 in Paderborn : Lasogga macht den HSV froh

  • -Aktualisiert am

Mann des Abends: Pierre-Michel Lasogga Bild: EPA

Der Hamburger SV siegt durch zwei Tore seines Mittelstürmers und steht nach zehn Jahren wieder im Halbfinale des DFB-Pokals. Der Erfolg sollte auch Auftrieb für das Aufstiegsrennen geben.

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          Nach zehn Jahren ohne große Erfolge im DFB-Pokal hat sich der Hamburger SV mal wieder für das Halbfinale in diesem Wettbewerb qualifiziert. Im Zweitligaduell beim SC Paderborn gewann der HSV verdientermaßen durch zwei Treffer von Pierre Michel Lasogga (54./68. Minute) 2:0 und freut sich nun auf die am Samstag ausgeloste Runde der letzten Vier.

          Während der Zweitliga-Zweite dank einer überzeugenden zweiten Hälfte nebenbei seinen Anspruch auf den Wiederaufstieg in die Bundesliga untermauerte, enttäuschte der Zweitliga-Vierte mit einer schwachen Leistung nach zuletzt starken Wochen.

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          Es war von vornherein ein verbissener Kampf, in dem zunächst der HSV mit frühem Gegenpressing in einem 3-4-1-2-System Vorteile hatte, ohne sich dabei die ganz große Gelegenheit zum Führungstreffer zu verschaffen. Die Ostwestfalen kamen erst gegen Ende der ersten Hälfte besser ins Spiel, weil die Norddeutschen die zweiten Bälle seltener eroberten und die Passqualität erkennbar nachließ. Auch Paderborn hatte aber nur wenige Momente, in denen ein Tor in der Luft lag. Ein Freistoß von Klement, der sein Ziel knapp verfehlte, war schon das Verheißungsvollste, was der früh gestörte SCP zuwege brachte.

          Nach dem Wechsel drängten die Norddeutschen vehementer als zuvor auf den Führungstreffer. Beim ersten aussichtsreichen Versuch nach dem Eckball des besten Hamburgers, Mangala, scheiterte Mittelstürmer Lasogga noch an Torwart Zingerle (54.). Im zweiten Anlauf ein paar Sekunden sah das Szenenbild fast identisch aus – mit einem Unterschied: diesmal traf der Lasogga per Kopf. Es war der verdiente Lohn für die nun zielstrebigere Mannschaft.

          Die Zweierkombination Mangala/Lasogga funktionierte noch einmal optimal, als der Belgier seinem deutschen Kollegen den Ball optimal in den Lauf spielte und der mit einem wuchtigen Flachschuss das 2:0 erzielte. Ein Erfolg, der den klammen Hamburgern nicht nur eine weitere Millioneneinnahme für das Erreichen des Halbfinales bescherte, sondern auch für die letzten sieben Zweitligaspiele frischen Mut machte, das Klassenziel Aufstieg zu erreichen.

          Immerhin kann nun auch einer mitmachen, der lange schmerzlich vermisst wurde: Der griechische Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos gab nach 325 Tagen ein überzeugendes Comeback nach seiner schweren Knieverletzung.

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