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BVB-Erfolg im Pokal : Hummels gibt die Richtung vor

  • Aktualisiert am

Hummels als Torjäger: Das Tor des Routiniers gibt die Richtung vor. Bild: dpa

Mit einem Pflichtsieg erreicht Borussia Dortmund die nächste Pokalrunde. Der große Glanz fehlt. Auch in Sachen Chancenverwertung bleiben die Dortmunder vieles schuldig.

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          Borussia Dortmund hat ohne Glanz das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht und ein turbulentes Fußball-Jahr doch noch versöhnlich abgeschlossen. Die Schwarz-Gelben gewannen am Dienstagabend beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 2:0 (1:0) und holten damit im dritten Spiel unter Lucien-Favre-Nachfolger Edin Terzic den zweiten Sieg. Abwehrchef Mats Hummels (12. Minute) und Jadon Sancho (90.+2) erzielten die Tore für den Bundesligaklub, der zuletzt in der Liga bei Union Berlin verloren hatte und damit im Titelrennen weiter zurückgeworfen worden war.

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          „Die erste Halbzeit war ein bisschen langsam. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Kontrolle. Wir haben verdient gewonnen, aber wir hätten das Spiel ein bisschen früher entscheiden können“, sagte BVB-Mittelfeldspieler Thomas Delaney und fügte hinzu: „Es war ein hartes Jahr für alle Menschen, auch für uns Fußballspieler.“ Die Braunschweiger konnten am Ende mit der Niederlage leben. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Uns haben die Chancen nach vorne gefehlt. Dieses Mal hat es nicht geklappt, vielleicht nächstes Mal. Wir gehen erhobenen Hauptes vom Platz“, sagte Kapitän Martin Kobylanski.

          Die Borussen waren bemüht, ihrer Favoritenstellung gerecht zu werden.  Gegen eine tiefstehende Eintracht dominierte der BVB zwar das Spiel, ging aber fahrlässig mit seinen Chancen um und ließ den Außenseiter dadurch lange im Spiel.

          Dortmunds Trainer Edin Terzic hatte bei seiner Startaufstellung für einige Überraschungen gesorgt. Weil Jungstar Youssoufa Moukoko über Knieprobleme klagte, kam Regionalliga-Stürmer Steffen Tigges im Angriff zu seinem Profidebüt. Kapitän Marco Reus nahm dagegen zunächst auf der Bank Platz, genauso wie Axel Witzel oder Emre Can.

          Trotz der sieben Umstellungen erwischten die Gäste einen Start nach Maß. Nach Freistoß von Jadon Sancho verpasste zunächst Delaney, doch Hummels war dahinter zur Stelle und sorgte für die frühe Führung. Fragwürdig war allerdings das Foul, das zum Freistoß geführt hatte.

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          Die Eintracht, die bei den letzten beiden Pokal-Duellen den BVB in den Jahren 1989 und 2005 überraschend ausgeschaltet hatte, war in ihren Bemühungen oftmals zu limitiert. Dazu gesellten sich dumme Fehler wie bei Torhüter Jasmin Fejzic, der den Ball vertändelte, doch Julian Brandt nahm das Geschenk nicht an (22.). Das hätte sich im Gegenzug fast gerächt, als Marcel Bär aus kurzer Entfernung BVB-Keeper Marwin Hitz prüfte (23.). Danach hatten die Gäste bis zum Pausenpfiff weiter viel Ballbesitz, aber nur noch eine gute Chance durch den Pfostenschuss von Jude Bellingham (34.).

          Ohne Mats Hummels, aber mit neuem Elan kamen die Dortmunder aus der Kabine. Bellingham (47.) und Brandt (51.) verpassten bei großen Chancen die Vorentscheidung. So durften die Braunschweiger, die in der ersten Runde schon Hertha BSC ausgeschaltet hatten, weiter auf eine Sensation hoffen. Erst recht, als Bär nach Zuspiel von Suleiman Abdullahi die Latte traf (56.). Danach vergab Tigges eine weitere Dortmunder Großchance (85.). So fiel die Entscheidung erst in der Nachspielzeit durch Sancho.

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