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1. FC Kaiserslautern : Keine Entlastung für ehemaligen Vorstand Stefan Kuntz

  • Aktualisiert am

Stefan Kuntz war bis zum bis zum 4. April 2016 Vorstand des FCK Bild: dpa

Die Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern haben dem früheren Vereins-Vorstand Stefan Kuntz die Entlastung verweigert. Noch deutlicher fiel das Votum gegen den ehemaligen Finanzchef aus.

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          Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz ist bei der Jahreshauptversammlung des Fußball-Zweitligaklubs 1. FC Kaiserslautern nicht entlastet worden. Kuntz, der bis zum 4. April 2016 an der Spitze des FCK stand und jetzt Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft ist, wurde am Samstag mit 71,7 Prozent (560 Stimmen) die Entlastung verwehrt. Noch deutlicher war das Ergebnis beim ehemaligen Finanzchef Fritz Grünewalt, der bis zum 31. März 2016 im Amt war. 774 der anwesenden Mitglieder und damit 93,3 Prozent sprachen sich gegen eine Entlastung aus.

          Grünewalt hatte in der jüngsten Vergangenheit mit Aussagen, in denen er eine Insolvenzverschleierung des FCK im Jahre 2008 andeutete, den Unmut des Vereins und seiner Anhänger auf sich gezogen. Der Club hat eine Unterlassungserklärung wegen des Verbreitens von Interna gegen Grünewalt vorbereitet. Ob diese eingereicht wird, ließ Vorstandschef Thomas Gries aber noch offen.

          Auch der ehemalige Aufsichtsratschef Dieter Rombach, der bereits im vergangenen Jahr nicht entlastet worden und daraufhin von seinem Posten an der Spitze des Kontrollgremiums zurückgetreten war, wurde mit 558 Stimmen und 73,3 Prozent erneut nicht entlastet.

          Finanziell stehen die Pfälzer vor einer schwierigen Zukunft. Der Traditionsclub gab an, im Geschäftsjahr 2015/16 einen Fehlbetrag von 2,638 Millionen Euro erwirtschaftet zu haben. In Folge dessen erhöhte sich das negative Eigenkapital des Vereins auf 3,502 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse sanken um etwas mehr als vier Millionen Euro auf 38,351 Millionen.

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