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0:2 in Rostock : Stuttgart verliert beim Angstgegner

  • Aktualisiert am

Stuttgart sieht rot: Rostock gewinnt schon wieder gegen die Schwaben Bild: EPA

Der VfB Stuttgart verliert auch zum vierten Mal im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock. Beim Drittligaklub ist er Bundesligavertreter zwar überlegen, trifft aber das Tor nicht.

          Der VfB Stuttgart hat gegen seinen persönlichen Pokalschreck Hansa Rostock abermals verloren und ist völlig überraschend in der ersten DFB-Pokalrunde gescheitert. Der Fußball-Bundesligaklub unterlag beim Drittligavertreter trotz drückender Überlegenheit mit 0:2 (0:1). Der VfB ging damit auch im vierten Pokalduell gegen Hansa als Verlierer vom Platz.

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          Den Führungstreffer für die Rostocker im Ostseestadion schoss Cebio Soukou in der 8. Minute, vorausgegangen war ein Fehler des ehemaligen Nationalspielers Holger Badstuber. Danach hatte Stuttgart zwar viel Ballbesitz, doch es fehlte die Durchschlagskraft, um den peinlichen Erstrunden-K.o. abzuwenden. Mirnes Pepic (84.) sorgte für die Entscheidung.

          Beim VfB saß der französische Weltmeister Benjamin Pavard wegen seines verspäteten Einstiegs ins Mannschaftstraining wie erwartet nur auf der Bank. Von den Neuzugängen schickte Trainer Tayfun Korkut ein Quartett von Beginn an aufs Feld: Gonzalo Castro, Daniel Didavi, Pablo Maffeo und Nicolas Gonzalez. Die für viele Millionen Euro neuformierte Stuttgarter Mannschaft wurde jedoch von den Rostockern, die mit zwei Heimsiegen in die Drittliga-Saison gestartet sind, früh überrascht.

          Nachdem Mario Gomez in der 3. Minute eine Einschusschance liegen ließ, machte es auf der Gegenseite Soukou besser: Der sehr auffällige Offensivspieler gewann das Laufduell gegen den zuvor zögerlichen Badstuber deutlich und vollendete gekonnt per Außenrist.

          Die Stuttgarter bemühten sich daraufhin um den schnellen Ausgleich, doch spielerisch fiel dem großen Favoriten zunächst wenig ein. Gefährlich wurde der VfB fast nur bei hohen Bällen und bei Standards wie beim Freistoß von Dennis Aogo. Kapitän Gomez sah sich früh gezwungen, seine Mitspieler mit lautstarken Anweisungen aufzuwecken.

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          Die Rostocker waren lange Zeit giftiger im Zweikampf, lauffreudiger und setzten über den schnellen Soukou auch einige Konter zur Entlastung. Nach einer halben Stunde wurden die Gäste immer dominanter und zogen ein Powerplay auf. Einige gute Ansätze wurden allerdings nicht konsequent genug zu Ende gespielt, Rostock verteidigte mit viel Leidenschaft. Nach dem Wechsel drängte der VfB auf den Ausgleich, ein Kopfball von Gonzalez verfehlte sein Ziel knapp (52.). In der Folge mangelte es dem Spiel der Schwaben an Präzision. Pepic nutzte einen der wenigen Entlastungsangriffe zum zweiten Treffer der Gastgeber.

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