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0:2 gegen Potsdam : FFC verliert den Anschluss

  • Aktualisiert am

Nur Blau jubelt: Potsdam lässt den Frankfurterinnen keine Chance Bild: dapd

Das Spitzenspiel geht für den FFC schon in der Anfangsphase verloren. Gegen Turbine gibt es die nächste Niederlage, die teuer verstärkte Mannschaft droht schon jetzt der K.o. in der Meisterschaft.

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          Den Fußballerspielerinnen von Turbine Potsdam ist auf dem Weg zur Titelverteidigung in der Bundesliga ein wichtiger Sieg gelungen. Die Brandenburgerinnen gewannen am Sonntag das Topspiel beim 1. FFC Frankfurt 2:0 (2:0) und bauten damit ihre Tabellenführung aus. Jennifer Cramer (8. Minute) und Anja Mittag (13.) schossen schon in der Anfangsphase die Tore.

          Turbine hat in der Liga nun fünf Zähler Vorsprung auf FCR Duisburg. „Unsere Mannschaft war gut vorbereitet“, meinte Trainer Bernd Schröder nach dem verdienten Erfolg seiner Schützlinge.

          „Wir wollten schnell nach vorne spielen. Dass es so schnell und effektiv ging, konnte man nicht planen“, ergänzte Schröder, der in der Vergangenheit des Öfteren mit den Frankfurter Verantwortlichen verbal aneinandergeraten war. Unter anderem hatte sich die Schröder über die Transferpolitik der Hessinnen beklagt - vor der Saison etwa war Fatmire Bajramaj von Potsdam nach Frankfurt gewechselt.

          Bajramaj glücklos

          Gegen ihre alten Kolleginnen blieb die Nationalspielerin am Sonntag glücklos. Dafür nutzten die Brandenburgerinnen vor 5200 Zuschauern ihre Chancen. „Wir haben schnell die beiden Tore gemacht und waren dann natürlich im Vorteil“, sagte Torschützin Cramer. „Jetzt müssen wir weitersehen.“

          Von einer Vorentscheidung wollte auch Coach Schröder trotz der nun sechs Zähler Vorsprung auf Frankfurt nicht sprechen. „Sechs Punkte klingt gut, ist aber nur eine Momentaufnahme“, meinte der Trainer, der in diesem Jahr noch einmal nach Frankfurt reisen muss.

          Im DFB-Pokal kommt es zum Wiedersehen zwischen den beiden deutschen Spitzenvereinen. Wie die Auslosung durch Silke Rottenberg, ehemalige Torhüterin von Frankfurt und zweifache Weltmeisterin, in der Halbzeitpause ergab, muss Turbine wieder nach Hessen. Gespielt wird am 3./4. Dezember. In der Vorsaison waren Potsdam und Frankfurt im Finale aufeinandergetroffen, das mit 2:1 an Frankfurt ging.

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