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Fußball-WM : Fifa denkt über vierte Einwechselung nach

  • -Aktualisiert am

Dürfen die Trainer in Zukunft noch einen weiteren Spieler einwechseln? Bild: picture alliance / Pressefoto UL

29 von 154 Toren wurden bisher von Einwechselspielern erzielt. Das ist eine einmalige Zahl für eine WM. Die Fifa denkt nun darüber nach, den Teams die Möglichkeit einer vierten Einwechselung zu geben – mit einer Einschränkung.

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          Der Internationale Fußball-Verband (Fifa) denkt darüber nach, Mannschaften die Möglichkeit einer vierten Einwechselung zu geben – zumindest für die Verlängerung. „Es wird bei uns diskutiert. Das ist eine gute Idee“, sagte Gérard Houllier am Mittwoch in Rio de Janeiro. Der ehemalige französische Trainer ist Chef der sogenannten Technischen Studien-Gruppe der Fifa und befasst sich derzeit mit dem sportlichen Wert dieses WM-Turniers.

          Von den bisher 154 Toren bis zum Achtelfinale wurden 29 von Einwechselspielern erzielt – eine einmalige Zahl für eine WM. Über eine normale Ligasaison würden im Schnitt nur zehn Prozent der Tore von Spielern erzielt, die nicht zur Stammelf gehörten, sagte Houllier: „Wir sehen bei dieser WM eine hohe Intensität und ein hohes Tempo. Auf die Qualität und Unterhaltung bezogen, gibt es keinen besseren Fußball.“

          Diese Entwicklung könnte aus Sicht der Fifa für eine Regeländerung sprechen, die vom International Football Assiciation Board beschlossen werden müsste. Nach Meinung der Studien-Gruppe gründen sich die besonderen Offensivleistungen der Mannschaften bei der WM auf eine starke Generation angriffsstarker Spieler wie Neymar, Messi, Müller, Benzema, van Persie, Robben oder auch dem Kolumbianer James Rodriguez, der mit fünf Treffern die Torjägerliste anführt.

          „Sie haben eine Top-Qualität und werden auch durch den Videobeweis sowie die immer besser werdenden Schiedsrichter auf dem Platz geschützt“, sagte Houllier. Sein Kollege aus dem Gremium, der ehemalige Dortmunder Bundesligaprofi Sunday Oliseh aus Nigeria sagte: „Was mich überrascht, ist die physische Stärke aller Mannschaften bei dieser WM. Sie sind alle gut vorbereitet nach Brasilien gekommen.“ Auch die Ausbildung der Trainer und Torhüter hätten einen neuen hohen Standard erreicht.

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