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„Kriminalfall Mamic“ : Das toxische Element im kroatischen Fußball

  • -Aktualisiert am

Kroatiens Aushängeschild: Auch Luka Modric ist in den Mamic-Skandal involviert. Bild: AFP

Kroatiens Fußball ist erfolgreich, aber Korruption und Nepotismus scheinen zum Frust der Fans nicht überwunden. Der Kriminalfall Mamic wirkt bis hinein ins Nationalteam. Für den Sport im Land könnte das zukunftsbestimmend sein.

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          Die kroatische Nationalmannschaft hat viel Talent. Das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Fast bei jedem internationalem Turnier wird von einer neuen, mit Fußballspielern aus europäischen Topvereinen zusammengestellten „Goldenen Generation“ gesprochen. Das kleine Kroatien hat sich seit der Unabhängigkeit vom sozialistischen Jugoslawien, abgesehen von der EM 2000 in den Niederlanden und Belgien und der WM 2010 in Südafrika, für alle großen internationalen Turniere qualifiziert. Ein allseits beachteter Erfolg.

          Fussball-WM 2018

          Auch in diese Weltmeisterschaft startete die Auswahl mit einem Sieg gegen Nigeria. An diesem Donnerstag treffen die Kroaten in Nischni Nowgorod auf Argentinien (20.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und im ZDF). Es ist das Spitzenspiel der Gruppe D und jenes, das auch aller Voraussicht nach über den Gruppensieg entscheidet. Doch trotz aller überragenden Leistungen: Es ist dennoch etwas faul im Staate Kroatien – oder zumindest in dessen Fußball. Und es kreist alles rund um eine Person: Zdravko Mamic.

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